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Sophie. Ich will ganz für Sie leben!
Nu Hb erg. An Ihrer Tochter Hand seh' ich Sic wieder zuverlornen Freuden eingehen.
Madam Kuhdcrg. Sohn — Tochter! A
Wilhelm. Gott segne meinen Retter!kuhdcrg. Mein Vater — Sie haben den Gefallenen gehoben!
Walsiiig. Tugend hat es gethan.
Kuhdcrg. Sie haben meine Leiden väterlich gelindert, Siehaben mir Mnth für das Gute gegeben. Ich danke — ach kindlichdanke ich Ihnen, ich umfasse Ihre Knie —
Wal sing. Mein Sohn! mein Sohn!kuhdcrg. Nehmen Sie Ihre Hand nicht von mir — meineThränen fallen heiß ans diese Hand des guten Mannes — lassenSie diese sagen, was ich nicht sagen kann!
Walsiiig (hebt ihn auf in seine Arme). Mein Sohn — waswillst dn ans mir machen? Dn lohnst —
Madam Kuhdcrg. Was ich nie — niemals verdanken kann,kuhdcrg. Ach täglich sinken Tausende — verloren ohneRettung — weil in dem Augenblick der letzten gräßlichen Versuchungjede Hand, nach der sie hülferingend fassen — sich zurück zieht! —
Und von so vielen, fand ich — ich allein fand Menschen,. —
Freunde — fand einen Vater!
Wal sing. Und sollst ihn ewig an mir finden!kuhdcrg. Der mich nicht znm Leben allein — der michwieder zu der Würde des Selbstgefühls leitete! — Wilhelm —meine Brüder — meine Schwestern — in diesem feierlichen Augen-blicke gebt mir das Gelübde, daß Ihr dem Armen — der sich ver-ging — vor dessen Neue die Welt mit Spott und Kälte zurücktritt — daß Ihr ihm helfen wollt, den Weg der Ruhe, der Tu-gend, der stillen Freude wieder zu betreten, wie mich mein Vaterleitete!
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