Druckschrift 
1 (1858) Reue versöhnt Die Jäger
Entstehung
Seite
240
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Karo linc (umarmt sie).

Madam Kuhdcrg (liedkosend). Meine Tochter neinnein so ist es nicht!

Sophie (die Hände ringend). Ich bin nicht mehr geliebt!

Madam tk u h d c r g. Sticht geliebt? Ach, ich berührte nurdiese Saite

Sophie. Und er ging!

Madam ttnhderg. Daß ich ihn noch als glücklichen Gattensehen würde

Sophie. Da erschien ihm die Gestalt der längst vergeßnenSophie, und er erschrack vor dem Gelübde, das ihm so theucr war!

Madam Niihdcrg. Es ist ein Traum! sprach er heftig,und Thränen traten ihm in die Augen! Ein schrecklich schönerTraum, rief er noch einmal O Mädchen, hast du den Mannvergessen, wenn er weint

Sophie. Kommen Sie, Herr Walsing Wo ist er?Der Augenblick ist da sein Schicksal ist versöhnt die Lieberuft ihn wieder in das Leben O ihr sevd alle gute Menschen,und zögert noch, ihn von seinen Leiden zu retten? (Sie will gehen.)

Walsi» g (hält sie ->b). Er kommt.

Sophie. Hierher?

Madam Kuhdcrg. Gleich.

Walsing. Mein Sohn holt ihn.

Madam Knhdcrg (ängstlich). Lassen Sie mich ihn nur etwasvorbereiten, liebe Tochter (wärmer) nur etwas! Sehen Sie michan mir schlägt das Her; ich zittre vor Freude (sie weint)vor Angst und eine Thräne jagt die andre. Ich Hab' ihn wieder kaum wieder ach wenn die Freude. ... die plötzlicheFreude ... ach wenn er nun vor Freude stürbe! Liebes Kind,schonen Sie unfern Eduard!

Sophie (ans tiefem Nachsinnen mit einem Seufzer). Könnte seine