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1 (1858) Reue versöhnt Die Jäger
Entstehung
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kiihbcrg. O der glücklichen Zeit! wie ich als kleiner Knabeum Jhrcntwillen fleißiger als andre war nm meine Mutter zuerfreuen, gesitteter als andre Knaben war, und dann in lauter,Heller Fröhlichkeit auf Sic zu lief, mich fest an Ihre Seite schmiegte,nun Ihren Arm um meinen lockigen Nacken fühlte, Ihr Auge mitMutter-Innigkeit auf mir haften sah Ihren Arm nicht lassenkonnte und meiner Mutter einst so reich zu lohnen dachte! Oliebe Mutter, da war ich gut recht gut War' ich doch da-mals von der Welt genommen worden! Der vermeßne Knabe hatnicht Wort gehalten!

Madam Uiihderg. Noch derselbe Eduard! Die Welt hatmir nichts genommen und so hast du mir Wort gehalten,tluhlierg. Aber

Madam Luhlicrg. Um mehr oder minder GemächlichkeitenKnhl> rrg. Nur um Gemächlichkeiten hätte ich Sie gebracht?Madam Knhlicrg. Wir wollen thätig seyn, mit Andernleiden, wo wir können, uns und Andern Freude geben so dasVergangene gut machen, so viel wir es vermögen,kuhlicrg. So viel ich es vermag!

Madam Kuhbc r g. Mein Sohn wird mir noch gute Stun-den geben; ja das wird er!

Luhlierg. O das ist ein erhabner Gedanke!

Madam kuhdcrg. Als deine große Schuldnerin werde ichaus der Welt gehen, mein Sohn

Kuhl> crg. Kann ich diese tiefen Züge ausgleichen? Nein,nein! das kann ich nicht! Die fordern von mir

Madam Uiihlierg. Fordern Freuden von dir

Lnhiicrg. Fordern Glück, Jahre, Gatten! Mein.Vater-

Sie sagen nichts von ihm! (Innig betrübt.) O daß! daMadam Kuht> erg. Dein Vater! (Sic hält etwas inne.)Laß ihn ganz vor deiner Seele stehen, den sanften Dulder. Wir