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samen Schwester — Was macht meine Louise? Gedenkt sie meiner?Lieber Walsing — geben Sie jetzt alle Ihre Liebe meiner Mutter —Lassen Sie niir nur ein Lächeln des Wohlwollens übrig — allesihr! O meine Mutter! Ich habe sie wieder! Ihr Arm umschlingtmich! (Er kniet.) Ich bin wieder sicher und froh, wie in den glück-lichen Jahren meiner Kindheit!
Madam 8» Hb erg. Ach Herr Walsing — er ist noch wieer war!
Watsiiig. Mehr als er war!
Kn Hb erg. Unmnth, Krankheit, Thriinen, alles soll IhrAnblick verscheuchen! — Nicht Kummer, nicht Elend kann michLengen, da ich diesen Ton wieder höre — diese Hand an meinenMund drücke. Noch einmal sprechen Sie meinen Namen — Diesermütterliche Ton besänftigt mein Blut, lindert den Kummer, ichfühle nur für jetzt — ich höre nur: Eduard, lebe für deineMutter! — und Vergessenheit deckt das Vergangene!
Madam kn hberg. Ach mein Eduard! — Sie waren ihmVater, gütiger Mann! — Liebe, junge Frauenzimmer, Sie liebtenihn als Bruder! — Ach, sehen Sie — er ist dankbar — er istgewiß recht dankbar!
kllhbcrg. Mein Vater! l3»dem er Walsin-, umarmt.)
Madam Kuhbcrg. Zum Dank kann ich für Sie nur beten.Das that ich oft, und für Sie alle. Sie, Herr Walsing, könnenes wissen, wie heiß das Gebet einer Mutter ist. — Sic — meinWohlthäter in meinem Kinde! Was Sie auch einst von IhrenKindern scheidet — der Segen dieser That wird immer mit Ihnenseyn! Freunde, Hülfe und guter Muth, dieß alles wird da vorIhnen erscheinen, wo Sie keinen Ausweg mehr wissen. Sie wer-den gerührt des Vaters gedenken; Ihre Enkel werden handeln wieSie — der Name Walsiug wird ein Ziel des Segens bleiben, undeine Zuflucht der Unglücklichen!