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1 (1858) Reue versöhnt Die Jäger
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der ich cincs armen Schneiders Sohn bin, nnd also schon deßbalb,weil mein Vater mir Nocke flicken konnte, keine andere als flicken-artige Existenz erwarten darf, daß du mich in deinem Fluge mitfortrcißest und erhebst davon rede ich gar nicht, weil ein gutesWerk deine Entschließungen nicht bestechen soll.

Wilhelm (umarmt ihn). Um sechs Uhr gehen wir, dabeiblcibt's?

Lasting (umarmt ihn). Dabei blcibt's!

Wilhelm. Aber Nnhberg?

Lasting. Laß ihn aus der Sache!

Wilhelm. Er ist ein so guter Mensch.

Lasting. Es gibt Menschen, die gut sind, weil man dabeiund davon nicht viel Rede nnd Antwort zu geben nothig hat. Siestoßen dabei nirgends an und kommen ans der Landstraße ganzgut fort.

Wilhelm. Nein. (Mit Warme.) Nnhberg ist

Lasting. Allemal ein sitzen gebliebnes Gewächs.

Wilhelm. Wie verabreden wir uns nun noch näher?

Lasting. Noch näher? Du steckst dein Geld ein, ziehst einenOberrock an, um sechs Uhr kommeich daher, du nimmst den Stabin die Hand, wir gehen ans dem Thore in die Welt.

Wilhelm. Wohin?

Lasting. Nach Nom oder London, Madrid oder Petersburgzu gleichviel! nur weit von hier.

Wilhelm. Wenn ich meinen Vater nie wieder sähe?

Lasting. Möglich.

Wilhelm. Ach!

Lasting. Daß die Väter vor den Söhnen sterben, ist Laufder Statur. Uebrigens kann er dich mit einem Frachtwagen vollKattunen auf die Messe versenden, und ebenso in deiner Abwesen-heit sterben.

Jffland, theatral. Werke. I.

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