Wilhelm. Wie denn?
Lasting. Ich soll es mit dürren Worten aussprcchen, wasdu jetzt thnn müßtest, und dann den melirten katechetisch-kindlichenBortrag von dir darüber anhören? Du siehst Wohl, daß ich dasnicht will.
Wilhelm. Also ohne Geld gehst du nicht mit.
Lasting. Nein.
Wilhelm. Lebe wohl! Ich gehe allein.
Lasting. Das leide ich nicht.
Wilhelm. Wie?
Lasting. Nein. Ohne Geld gehst du in's Elend; das kannich nicht zngeben. Ich habe von deinem Vater den Freitisch; willstdu dich elend machen, so fordert die Pflicht der Erkenntlichkeit, daßich den Vater warne.
Wilhelm. Du könntest mich angeben?
Lasting. Ja, sobald du ohne Geld in's Elend gehen willst.
Wilhelm. Mensch! wie lerne ich dich heute kennen!
Lasting. Von einer sehr vernünftigen Seite, hoffe ich.
Wi! h ci I» (nach etwas Nachdenken). Soll ich meinem Vater zwei-hundert Lonisd'or stehlen?
Lasting (kalt). Nein.
Wilhrlm. Und wie könnte ich diese Summe anders be-kommen ?
Lasting (»ach einer Panse). Sage mir — ja — ganz recht.Wie hoch kommst du jährlich deinem Vater in Ausgabe für dichjetzt zu stehen?
Wilhrlm. Wie so?
Lasting. Berechne deine Maitres im Französischen, Eng-lischen, Italienischen, Zeichenmeister, Musik-, Fechtmeister, Hand-lnngsschule — Essen — Wäsche, Kleidung, Spielgeld — wie vielkann dein Vater dazu für dich ansgeben?