u» Hb erg ihängt mit unwillkürlichem Drange sich an seinen Nrmund preßt ihn an sich). Bei Ihnen bleiben, Ihre Frende mit Ihnentheilcn — über Hnnderte wachen, denen Sie Brot geben — unddas, was Sie mir geben, mit Thätigkeit würzen.
Walsing (der beide Hände auf seine Schulter legt, gerührt). Auchdieser Kranz für meinen Geburtstag! — O Rnhberg — er wirdblühen! — Rnhberg, er wird meinem Alter Kraft geben! «Nacheiner Pause.l Ich bin Ihnen schon so vieles schuldig. Unter IhrenHänden blühet mein Vortheil, und meine Kinder werden durchSie reich. —
Knhbcrg. Herr Walsing! —
Wa Ising. Die Zahl meiner Arbeiter hat sich verdoppelt, seit-dem Sie bei mir sind. Ich habe mehr Commissionen, als ich fertigmachen lassen kann. — Wem verdanke ich dieses, als den Mustern,die Ihr Geschmack erfindet? — Kaum sahen Sie die handwerksmäßigeZubereitung meiner Farben, als Ihre Kenntniß der Chemie —
U» Hb erg. O mein Wohlthäter! —
Wa Ising. Schöner, ächtcr, wohlfeiler sind unsre Arbeiten.Kaum hatten Sic begriffen, woher ich mein rohes Produkt zog —
Unhbcrg. Sic erhöhen —
Walslng. Nein, wahrlich nicht! — Meine Kinder selbstwurden bessere Menschen in Ihrem Umgänge. Rnhberg — ichwäre so gern mit Freude und Herzlichkeit zu Ihnen gekommen —denn ich liebe Sie ebenso sehr wie meinen einzigen Sohn.
Uuhbcrg. Mein Vater —
Walslng. Für Sie besonders hätte ich heute Vater seynmögen. Ich habe für alle meine Kinder auf eine Freude gedacht;sollte ich denn für Sie keine finden?
U ii Hb erg. Ach — wenn ich je bei solcher Herzenssprachenicht kindlich fühle — so fehle es mir ewig an Frieden!
Wal sing. Hm — Sie ergreifen mich seltsam. — Sie —