Druckschrift 
1 (1858) Reue versöhnt Die Jäger
Entstehung
Seite
184
Einzelbild herunterladen
 

Vater! O Wilhelm sey gut sey gut ein guter Sohn!(Steht ihn mit inniger Richtung an.) So laß uns aus einander gehen das war ein guter Wunsch.

Wilhelm (schmeichelnd). Ich gehe und du bleibst Sohnin diesem Hause?

Lnhbrrg. Indem du reisest; vergiß das nicht!

Wilhelm. Du bleibst Sohn in diesem Hause?

Lu Hb erg. Kann ich für deine Pflicht antworten?

Wilhcl m. Vom Freunde nicht geachtet und nicht geliebt vomVater! So laß mich in die Welt, und suchen, was ich hier niefinde! (Geht ab.)

Luhberg. Du wirst bleiben, gute Seele!

't,

,,, s«

Neunter Austritt.

Nuhberg. Walsing.

Val sing. Ich lasse Sie lauge warten.

Luhberg. Herr Walsing!

Walsing. Und doch umsonst! Lieber Nuhberg, ich wollteheute für Sie sorgen. Sie haben große Talente, große Geschick-lichkeit. Ich dachte, ein größerer Wirkungskreis für Sie IhrKapital besser angelegt wie hier, werde Sie zufriedener mit sichselbst machen, Ehrgeiz Ihren Muth spannen, wie Ansehn undRuhm, weit und viel zu wirken, dein jungen Manne eine neueSchnellkraft zu geben pflegt. Da hatte mir denn der Präsidentlange schon gewisse Hoffnung gemacht; allein heute war er Wider-sinnig steif. Nun ist wieder dicß nicht und das nicht.EinFremder! und nun muß man erst Hähern Orts sondiren, und" Sey es darum! Ich habe noch andere Connexionen.