L n hbcrg (eben so). Mein Schicksal I — Ich erkenne seinenWink.
Wilhelm (heftig). Wenn der Major — es ich warum eswolle — dir nur mit einem Worte zu nahe tritt —
L» Hb erg. In dem Major sehe ich das Werkzeug einerHähern Hand. Er kann nicht weiter als er soll! Laß die Bergeltungwalten — ich will ausharren I
Wilhelm. Was heißt das?
Lnhbcrg. Nein, nein! Keine Luft zum Feuer! — Jndeß,(gibt ihm die Dose) gib dieß Marien. Es ist ihre, und ich kann esihr jetzt nicht bringen. —
Wilhelm i steckt die Dose ein und sicht ihn traurig an).
Lnhbcrg. Lieber Wilhelm — laß uns ans einander gehen.
Wilhelm (langsam, traurig). Wenn du es haben willst. (Geht.)
Lnhbcrg. Ein Wort.
Wilhelm (kommt wieder).
Ln Hb erg. Wir gingen so nicht gut aus einander — ichhabe dich vielleicht unruhig gemacht — ohne Ursache! Vergib mir!
Wilhcl m. Es muß doch eine gewaltige Ahnung in dir seyn —
Ln Hb erg. Laß — Ahnungen sind Träume eines Kranken.
Wilhelm. Der Major war heftig — du selbst — es istumsonst, daß du es verbergen willst — du bist tief schwermüthig.
Ln Hb erg. Ja. Aber es ist eine gefährliche Krankheit, undich will davon genesen. Schwermuth lähmt alle Scelcnkräfte, undist oft nur ein Besserdünken — Stolz, der unsre Schwächen deckensoll. Abwenden, ausharren, fest auf Kraft von oben bauen, dasist deines Vaters Lehre, und ich will sie üben.
Wihclm. Wenn du mir nur sagtest —
Lahberg. Ja, ich sage dir, der Mnth zu meiner Pflichtgibt mir Nnhe. Sieh den Segen von deines Vaters Lehren —sie sind sanft, wohlthätig — wie Regen einem dürren Felde! Dein