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1 (1858) Reue versöhnt Die Jäger
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Christian. Guten Morgen!

Kuhlierg. Du fehltest zu meiner Freude! Des VatersGeburtstag der Tochter Verlobung dieß letzte fast meinWerk Ich werde behandelt wie Sohn und Bruder meinHerz hängt ganz an diesen lieben Leuten.

Christian. Hier ist ein Brief.

Rnhlicrg. Vom Baron Werden! >Lieber Ruh-

berg! Mein Vater ist ganz hergestellt." Gott Lob!Gesternritten wir eine Stunde zusammen; die Aerzte haben KarlsbadWiderrathen also sehe ich Sie jetzt nicht. Sobald aber meinesVaters Gesundheit völlige Festigkeit erlangt hat, eile ich zu Ihnen.Jndeß arbeite ich an Ihrem Glücke. (Cr ftufzt.) Vielleicht ist esIhnen näher, als Sie glauben. Warum hat in so langer ZeitSophie nur Einmal einen Brief von Ihnen erhalten? Zum Glückwidersprachen Thränen auf dem Papier dem Inhalt desselben.Leben Sie wohl. Wird Ihnen eine gute Stunde und siemuß Ihnen werden! so denken Sie an Ihren Karl von Wer-den." -Thränen auf dem Papier? Ja wohl Thränen!

Nur Einmal! nur? So denkt sie doch noch an mich!

Christian. Hätten Sie daran gezweifelt?

Knhbcrg. Ich sollte wünschen, sie hätte mich vergessenaber ich bin nicht stark genug.

Christian. Mein Gott was ich weiß, baß Sie imSchmerz so etwas sagten, als Sie des Ministers Haus verließen;aber

Kuhlicrg. Wie oft hast du selbst mir gesagt: Sie machensich Sie machen Sophien unglücklich!

Christian. Damals; allein nun

kkuhlicrg. Sie ist so gut! Gut und blühend! Soll ich siean mich ketten? Ich bin ohne Bestimmung ohne Freude ichbin arm. Kann ich sie glücklich machen? Ich kann kein Weib