Christian. Das bin ich, so lange ich lebe.
3 o h a » ii. So habe ich meinen Mann. (Setzt die Körbe ab.)Unter uns — (gibt ihm die Hand) und kurz — denn hier ist mankeinen Augenblick sicher: Warne Er Seinen Herrn — Ich bin keinKind mehr, und ein ehrlicher Mann.
Christian. So hör' ich von jedem im Hause —
Johann (eifrig). Mein Herr ist die Güte selbst! Aber —(steht sich um, und dann leiser) Aber zu bunt soll es ihm Herr Ruh-berg nicht machen; sonst gibt das mein Seel einmal eine Kugelvor den Kopf — dem einen oder dem andern!
Christian (erschrocken). Mein Gott — weßwegen denn?
Johann (nimmt einen Korb). Heute ganz früh brachte ich vonmeinem Herrn ein Bouquet hierher — nun — da sah ich's jazum Henker wohl, wie er ihre Hand so an die Brust drückte, und— Warne Er ihn! Mehr nicht. Mein Herr gibt Acht.
Christian. Wenn er ein ehrlicher Mann ist —
Johann (Nimmt den andern Korb). Das ist genug — mehr istzu viel! (Geht ab.)
Christian. Hm — hm! Das kann nicht seyn! — Freilichist es ein ehrlicher Kerl, und — (als ob er mit sich selbst stritte) kanndoch wohl seyn! „Keine als Sophie, Christian! — Keine alsSophie!" Nun, ob dieß wahr ist, will ich bald —
Zweiter Äustritt.
Nu Hb erg. Ehr ist lau.
uIIh!lerg (steht einige Rechnungen durch — da er Christian gewahrwird, geht er rasch auf ihn zu). Ach, mein ehrlicher Christian!