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1 (1858) Reue versöhnt Die Jäger
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Wie sie da stand! still, duldend ganz Geständniß! die dasVorgefühl Ihrer Güte in ihrem Busen trug die auf Ihre Hand

wartete, um väterlich anfgeholfcn zu werden.-Tuest Zutrauen

Lieber Herr Walsing ich habe nie bitterere Vorwürfe gehört!Das tugendhafte Mädchen liebt einen Mann, den der Vater selbstschätzt und liebt.

Willst» g. Gewöhnliche Väter können ihr nichts vorwerfen.Allein mir, mir nimmt sie alles! Nie würde ich sie gezwungenhaben. Aber wenn ich nun einen Wunsch, eine Aussicht mit ihrhatte, die-(Schnell sich zu ihm wendend.) Sie kennen den jun-

gen Schmidt Er ist jung, brav, reich, gut, Handelsmann wieich ich weiß, daß er ihre Hand wünscht, daß

Löhberg. Daß

Walsing. Daß er in diesen Tagen um sie angehalten hätte.So hätte ich mein Kind um mich behalten. Aber nun zieht sie fort.Ihre Häuslichkeit gab mir Segen; den Scgenskranz nimmt siemit. Ihr Lächeln der Unschuld, der Freude und der kindlichenLiebe trocknete den Schweiß von meiner Stirn, und gab meinerBestimmung, meinen Pflichten neues Leben; diesen erquickendenBalsam nimmt sie mit. Ihre Liebe, ihr Zutrauen, ihr Versprechen,ihre Sorgfalt sicherten mir das Glück zu, nach dem ich rang, sienie von meiner Seite zu verlieren, ihren künftigen Gatten an michzu ketten, wie ich glaubte, daß sie an mich gekettet wäre! Ach,Ruhberg Karoline soll ihn haben sie mag ihn sich nehmen!

Ln Hb erg. Ihre liebreiche Hand führt sie selbst einander zunicht wahr?

Walsing. Ruhberg! (Sanft.) Soll ich jetzt Entschlüsse fassen?

Luhbcrg (ruft). Marie! liebe Marie!

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