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Wie sie da stand! still, duldend — ganz Geständniß! — die dasVorgefühl Ihrer Güte in ihrem Busen trug — die auf Ihre Hand
wartete, um väterlich anfgeholfcn zu werden.-Tuest Zutrauen
— Lieber Herr Walsing — ich habe nie bitterere Vorwürfe gehört!Das tugendhafte Mädchen liebt einen Mann, den der Vater selbstschätzt und liebt.
Willst» g. Gewöhnliche Väter können ihr nichts vorwerfen.Allein mir, mir — nimmt sie alles! Nie würde ich sie gezwungenhaben. Aber — wenn ich nun einen Wunsch, eine Aussicht mit ihrhatte, die-(Schnell sich zu ihm wendend.) Sie kennen den jun-
gen Schmidt — Er ist jung, brav, reich, gut, Handelsmann wieich — ich weiß, daß er ihre Hand wünscht, daß —
Löhberg. Daß —
Walsing. Daß er in diesen Tagen um sie angehalten hätte.So hätte ich mein Kind um mich behalten. Aber nun zieht sie fort.Ihre Häuslichkeit gab mir Segen; — den Scgenskranz nimmt siemit. Ihr Lächeln der Unschuld, der Freude und der kindlichenLiebe trocknete den Schweiß von meiner Stirn, und gab meinerBestimmung, meinen Pflichten neues Leben; — diesen erquickendenBalsam nimmt sie mit. Ihre Liebe, ihr Zutrauen, ihr Versprechen,ihre Sorgfalt sicherten mir das Glück zu, nach dem ich rang, sienie von meiner Seite zu verlieren, ihren künftigen Gatten an michzu ketten, wie ich glaubte, daß sie an mich gekettet wäre! — Ach,Ruhberg — Karoline soll ihn haben — sie mag ihn sich nehmen!
Ln Hb erg. Ihre liebreiche Hand führt sie selbst einander zu —nicht wahr?
Walsing. Ruhberg! (Sanft.) Soll ich jetzt Entschlüsse fassen?
Luhbcrg (ruft). Marie! — liebe Marie!
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