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1 (1858) Reue versöhnt Die Jäger
Entstehung
Seite
132
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Amtmann. Ei das sollte ja wohl angehcn in meinerGegenwart, versieht sich.

Oberförster. Versteht sich.

Amtmann. Aber wozn soll bas helfen? *

Pastor. Diese Erschütterung

Oberförster. Ich werde dann wissen, woran ich bin.

Amtmann. Sie dürfen sonst auch nur das erste Verhör lesen,so werden Sie hinlänglich

Oberförster. Das kann mir nichts helfen. Ich »ruß aufseinem Gesichte lesen.

Amtmann. Was wird daraus erhellen?

Oberförster. Leben oder Tod.

Amtmann. Dergleichen Merkmale sind trüglich

Oberförster. Sagt er mir ins Gesicht, daß er unschuldigist so ist er es auch. Ist er ein Mörder so gesteht er esmir. Er kann nicht lügen.

Amtmann. Wenn er Ihnen auch seine Unschuld betheuert

Oberförster. Dann ist es meine Pflicht, daß ich Menschensuche, die auf mein Elend hören: dann muß ich Himmel und Erdebewegen, daß man den Beweis seiner Unschuld abwarte.

Amtmann. Ja du mein Gott das lautet ganz gut

Oberförster. Dann hoffe ich von meinem mensch lichen Für-^1üL-»u, .erlg!tgen, daß das Abwarten befohlen werde. Gesteht erseine Schuld nun so mag dann das Schwert fallen, daß er undich und seine Mutter schnell zu Ende gehen. Kommen Sic.

Amtmann. Herr Oberförster

Vb crförstcr. Leben oder Tod Ich will mein Urthcil wissen!

Amtmann. Er kann ja daher gebracht werden.

Oberförster. Ich will keine Mühe machen

Amtmann. Wozu wollen Sie sich eine Alteration verursachen?Das Gefängniß