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1 (1858) Reue versöhnt Die Jäger
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Gbcrsörstcr. Der gutherzige Mörder wehklagt im Gefäng-niß; das gebe ich zu. Der unschuldig Angeklagte erwartet seinenNetter, und wimmert nicht.

Amtmann. Du mein Gott, ich muß mich über Sie

wundern.

Gbcrsörstcr (sicht ihn au).

Pastor. Weßhalb, Herr Amtmann?

Amtmann. Ein Vater freilich ein Vater flattirt

sich gern.

Gbcrsörstcr lernst). Das will ich wahrhaftig nicht.

Amtmann. Ist auch vernünftig. Denn wer kann beiden vorliegenden Umständen auch an Unschuld denken?

Gbcrsörstcr. Der Vater!

Amtmann. Ein Vaterherz freilich das jammert, und

Gbcrsörstcr. Ich jammere nicht sehr.

Amtmann. Nun das ist räsonnabel. Aber setzen Siesich -

Gbcrsörstcr. Nicht nöthig

Amtmann. Ach, wer wird da Umstände machen? SetzenSie sich; Sie werden doch auch in den Knieen spüren dasgroße Unglück.

Gbcrsörstcr lauf das Herz deutend). Hier ist Vertrauen, undso achte ich der Mattigkeit nicht.

Amtmann. Thun Sie sich nicht Gewalt an; man leidethernach nur um so peinlicher.

Gbcrsörstcr. Ich will Ihnen die ganze Inquisition er-leichtern.

Amtmann. Wie das?

Gbcrsörstcr. Kann ich meinen Sohn sprechen?

Amtmann. Wie? Sie meinen

Gbcrsörstcr. Ob ich meinen Sohn sprechen kann?

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