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1 (1858) Reue versöhnt Die Jäger
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ununterbrochen zu denken. Im Zirkel einer guten Haushaltung isttausendfache Freude, und gut getragene Widerwärtigkeit ist auchGlück. Hansvatcrwnrde ist die erste und edelste, die ich kenne.

Ein Menschenfreund, ein guter Bürger, ein liebevoller Gatte und xVater in der Milte seiner Hausgenossen wie alle ans ihn sehenwie alle von ihm empfangen, und er, im Gedeihen des Guten,wieder von allen empfängt O das ist ein Bild, welches ich mitfrommer Rührung, mit Entzücken ehre!

Aber für st er. Und in einer Landhaushaltnng, meine ich,könnte das am besten so seyn. Eine Landhaushaltnng hat besondersviel fröhliche Tage! Aussaat, Erntefest, Weinlese. Wenn manso ein Glas selbst gezognen Wein an einem fröhlichen Tage trinkto das geht über Alles!

Schulze. Nun, Herr Oberförster, zwanzig Jahr wie heute!

Alle. Zwanzig Jahr wie heute!

Oberförster. Danke danke. Nun, Mädchen, nun singmir einmal das Weinlied, das du mir neulich schicktest. Wiehieß es doch? Hm hm Am Rhein hm!

Friederike. Am Rhein, am Rhein da wachsen unsre Neben.

Oberförster. Höre sing uns einen Vers vor wir

singen ihn nach, und so-wenn Sie es nämlich erlauben,

Herr Pastor?

Pastor lgutmüthlgi. Ei ei seit wann dürfen die Menschenin meiner Gegenwart nicht froh sehn? Weil mein Amt mich oftzum Zeugen der ernsten, betrübten Begebenheiten meiner Freundeinacht, muß ich deßwegen von ihren mnnlern fröhlichen Stundenausgeschlossen seyn? Verbietet mir auch die Sitte, an ihrer Freudelaut Theil zu nehmen, so lehrt mich doch mein Gefühl, ihre Freudestill zu ehren.

Oberförster. Nun also fang an. Und du, Alte, dumußt mitsingen.