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Zehnter Distritt.
'vorige. Oberförster in. Friederike.
Vkcrfo'rstcr. Komm her — bleib bei uns. Dil sängst garnicht gut an in meinem Hanfe — mid doch sollst du länger drinbleiben als heute.
Friederike. Sie haben Recht, ich schäme mich meines Be-tragens. Eine drückende Angst qnält mich. Ich hätte sie verbergenmögen — aber das wäre Ihnen vielleicht noch auffallender gewesen.
Gkcrsörstcr. Ist denn was vorgefallcn? —
Friederike. Ich weiß von nichts. Aber meine Angst warunbeschreiblich. — In meinem Leben habe ich so was nicht gefühlt.Jetzt bin ich ruhiger.
Gkcrsörstcr. Das freut mich; denn ich möchte von Dingenmit dir sprechen, die mir angenehm sind. Nun sag mir — hastdu was dagegen, wenn du in der andern Woche Frau Försterinheißest?
Friederike «schnell!. Mein Vater, liebe Mutter — ich —die Worte — ich kann nicht danken, aber hier, hier — «Sie zeigt ansdas Hcrzl. Gott lasse Sie alt werden und segne Sic, und gebeIhnen Freude an Ihren Kindern!
(Sie umarmt erst den Oberförster, dann die Oberförstertn.)
Oberförster. Ja es ist wahr — das ist das beste Weib fürnieinen Anton! — Gott erhalte sie! — das beste Weib.
Pastor. Das ist sie.
Schulze. Ja, wahrhaftig!
Pastor. Kind — sehen Sie in diesen lieben alten Leuten dieBelohnung der Tugend. Gute Kinder und ein fröhliches Alter. —
Gkcrsörstcr. Leute — Herr Pastor — Alte — lieber Schulze;ich bin so froh, so dankbar gegen Gott — so — ach wenn doch