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Pastor (mit cdlem Eifer). O Vornrtheil! stärker als Mutter-liebe für den einzigen Sohn — bist dn so Herr über die besserenMenschen? Was kann man vom Hansen erwarten! Sie lassen michbekümmert von hier gehen. — Nnr bas sage ich Ihnen noch —ehren Sie diese verderbliche Beharrlichkeit nicht mit dem Rainen:Religionscifcr. Jener ist erhaben nnd mild; was Sie äußern, istGroll gegen die Menschen, die-nicht glauben, wie wir glau-
ben. Meiner Vernunft nnd meinem Herzen bleibt hier nichts übrig,als der Wunsch — Besserung.
(Zm Gehe» begegnet ihm der Oberförster.)
Zrhutcr Auftritt.
Vorige. Oberförster.
Gbcrsörstcr (gntmüchigi. Ist sie zur Vernunft gekommen?
Pastor. Sie wird sich besinnen — ich hoffe es.
(Oberförsters». Ich will keine Friedensstörern! sehn — inGottes Namen — thue was du willst; aber laß mich bei meinerMeinung.
(Oberförster. Nein. Du sollst was bessers meinen. Dasist unchristlich, gottlos — heidnisch!
Pastor. Gelassen, lieber Mann, gelassen!
(Oberförster. Nein — dabei bin ich nicht gelassen. Wäreich es, !o sollten Sie keinen Schuß Pulver auf mich geben!
Pastor. Ihr weiches Herz wird die Oberhand behalten.
(Oberförster. Ihre gesunde Vernunft soll die Oberhand be-halten. Duldung ist Religion; die bitte ich nicht von ihr, die fordreich. Die mehrsten Weiber, die in den Kirchen viel heulen, sind