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1 (1858) Reue versöhnt Die Jäger
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Gbcrförstcr. Aber wild wild wie der Teufel. Zweirunde Jahre muß es mit der Heirath doch noch austehen, wenn esgut gehen soll.

Pastor. Dazu rathe ich nicht, denn-

Ächter Auftritt.

Vorige. Oberförster»».

Göcrfö rstcrin. Was gicbt's? doch keinen Schaden, keinUnglück? Dienerin von Ihnen. Eben habe ich hingeschickt, habemir die Ehre ausbitten lassen, auf dies ---

Glicrförstcr. Bestellt und angenommen.

Glicrförstcrin. Danke vielmals. Nun was soll ichwarum bin ich gerufen?

Glicrförstcr. Du kannst dir was zu Gute thnn: du bistgerufen, um Rath zu geben das ist dir denn doch lange nichtbegegnet.

Glicrförstcrin (schlägt die Hände faltend zusammen). Nun wahr-lich, dann muß guter Nath thcuer seyn.

Gbcrsörstcr. Richtig. Darum suchen wir ihn wohlfeiler.

Gbrrfö rstcrin. Nur geschwind, denn ich muß in meineKüche was soll's geben?

Gbcrsörstcr. Sieh, du bist eine kluge Frau, aber mit An-tonen hast du dich gewaltig verrechnet.

Gbcrsörstcrin. Verrechnet? Mit Antonen? Wie so?Worin? Wenn ich mich in dem irre, so sind alle Menschen falsch.

Pastor. Der Jrrthnm entsteht oft durch unser Verschulden.

G licrsö rstcrin. Stein für meinen Anton stehe ich; derdenkt nichts, was ich nicht wüßte. Für den stehe ich.

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