Gberförstcr!». Nun?
Gberförstcr. Was gicbt's mit dem Amtmann? Was sollder hier?
Bbcrförsterin. Nun — ich will doch hoffen, daß du denmit herbittcn läßt!
Gberförstcr. Donner und Wetter! — tG-ht umhcr.t
Friederike. O lieber Vater, seyn Sie nicht böse!
vbcrförstcri». Kind, den mußt du wahrhaftig bitten!
Blier für st er. Ich mag nicht.
Gbcrförstcrin. Aber Kind, bedenk' doch —
Gdcrsörstcr. Ich will nicht.
Vlierförstcrin. Warum denn nicht?
Gberförstcr. Das Essen schmeckt mir nicht — der Weinwidersteht mir — ich kann nicht froh seyn, wo das Volk ist.
Gbcrsörstcrin. Ach du mein Himmel! das giebt einenschrecklichen Lärm. fDcr Oberförster geht die Länge de» Zimmers durch.)Das ganze Dorf weiß, daß wir uns ans den Tag gefrenethaben, — daß wir Gäste bitten wollten. Bitten wir die nicht:so ist ja die sture klare Feindschaft angekündigt — hm — —Riekchen! hm!
Gberförstcr. Ich bitte niemand zum Essen, um ungesundnach Hanse zu gehen; noch weniger glaube ich, jemand damit eineEhre zu erzeigen. Es sind gute Freunde, denen ich Gelegenheitgeben will, mit mir froh zu seyn. Ich bin kein Freund vom Amt-mann. Das kann ich ihm nicht bergen, und mag es ihm nichtbergen. Sind wir an einem Tisch, und ein Glas Wein hat michfroh gemacht, so sstreche ich, was ich denke — was ich denke. Jemehr der Amtmann trinkt, je stummer wird er. Und der Mann,der nach einem Glase Wein noch verstecken kann, was er denkt —ist mein Mann nicht.