auch auf dich gesreuet, wie auf meine wirkliche Tochter. — Sich,ich fange au stumpf zu werden — der Junge ist toll und wild, undmacht mich manchmal recht grämlich — meine Alte, die kann auchnicht mehr so fort, wiewohl ehedem — und dann — Nun — Gottsey Dank, daß du wieder da bist! — Nun kannst du mir wiederwas vorlesen, oder wir gehen spazieren — du erzählst mir waSaus der Stadt, singst mir was vor — so geht allgemach die Zeitgut hin — bis es einmal bricht.
Friederike ihm um den Hals fallend). O dass ich es nie er-lebte! Nie, nie, niemals —
Glicrförsicr. Ha ha! bist nicht klug, Mädchen. — Einmalmuffen wir alle dran.
Zehnter Auftritt.
Vorige. t)bcrförstcrin mit Kaffee, einem porzellanenen Suppen-napf und einer zltzenen kleinen Jacke unter dem Arm.
Bli crsiirjtcrin. Hier ist Suppe und Kaffee, was du nunwillst — was du willst. Und da — da habe ich ein Jäckchen, dasdu vor vier Jahren trugst — daran sieht man es ganz deutlich,daß du gewachsen bist. O ich habe so eine Freude, daß du ge-wachsen bist! Ich wollte — ja ich wollte —
Vlicrförficr. Daß dir das Maul znwiichse! (Geht ab)Gbcrförjkcriu «ihm nach). Ja, damit wäre dir übel gcrathen.(Zu Friederike.) Mein liebes Kind, wenn —