Druckschrift 
1 (1858) Reue versöhnt Die Jäger
Entstehung
Seite
23
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Friederike. Wie?

Vkcrförstcr. Das war eine rechte-Stadtfrage die!

Friederike. Sie sind böse und

Biierferstcr. Riekchen, frag doch nicht so albern (gemäßigt)so wunderlich.

Friederike. Aber

Vkcrförster. Wenn ich böse bin, so mag ich anders ans-sehcn, wie jetzt. Wenn ich böse wäre, so könnte ich dich nichtleiden und ich habe mich ans dich gefreuet daß dn es nnrweißt.

Friederike. Haben Sie?

Gkcrförstcr. Das hörst du ja. (Heftig.) Aber wie kannich denn dazu kommen, daß ich mich freue? Wenn das Weib an-fängt zu sprechen dann ist alles ans dann

Friederike. Rechnen Sie ihr das nicht an sie liebtmich ich kam so Plötzlich es ist nun einmal ihre Art so.Gkcrförstcr. Wetter noch einmal; das ärgert mich eben

das ! Wie lange bist du gefahren?

Friederike. Fünfzehn Stunden.

Gkcrförstcr. Mit Madam Schmidt?

Friederike. Ja. Was macht Vetter Anton?

Gkcrförstcr. Alles Gutes.

Friederike. Er ist auf der Jagd?

Gkcrförstcr. Ja.

Friederike. Wohl schon seit gestern?

Gkcrförstcr. Hast du Schulden gemacht in der Stadt?Friederike. Schulden? Lieber Vater ein Mädchen

ich?

Gkcrförstcr. Nun, nun wer weiß? das Wesen an euchkostet viel und und

Friederike. Ich habe mich immer nach meiner Lage