Siebenter Auftritt.
Vorige. Ohne Oberförsterin.
Vbcrferstcr. Nun! Was Neues, Herr Schulz?
Schulze. Hm! Neues genug; aber — leider Gottes, nichtsGutes!
Vbcrsörstcr. Wie so? Was ist —
Schulze. Was wirds seyn? die alte Leier. — Unser HerrAmtmann zieht uns einmal wieder die Haut über die Ohren.
Göcrsörstcr. Was soll's geben?
Schutze. Nun — „die Gemeinde hätte so starke Ausgaben —es ginge dieß Jahr so viel auf." — Das muß nun freilich derHerr Amtmann am besten wissen, denn er hat die Kasse. „Damiter mm dem allen vorstehen könnte, so sollte aus dein Gemeinde-wald für tausend Thaler Holz gehauen werden."
Vl> er hörst er. Es ist nicht möglich!
Schulze. Was ich Ihnen sage.
Göcrförstcr. Für tausend Thaler?
Schulze. Je nun — es giebt einen lackierten Wagen.
Glicrförstcr. Je, da soll ja den Amtmann das-Nun,
nun — ich muß doch auch mit dabei seyn, muß doch so ein kleinesWörtchen mit dazu sprechen.
Schulze. Sie sind brav. Gott Vergelt's Ihnen, was Sieschon an uns gethan haben. Aber hierin können Sie uns nichthelfen. Es geschieht gewiß, was der Amtmann will!
Glicrförstcr. Nichts. Ich mache meine Vorstellung dagegen.Der ganze Wald würde ja verdorben! — Es ist nicht möglich!Weiß Er was? — Ich gehe selbst in die Stadt — ich übergebedie Vorstellung den Herren selbst.