Bleibende Vereinigung erkaltet.
Weil sie jung ist, nur die Blüth' erfreut.Vlos alsdann die Liebe nicht veraltet.
Wenn der Trennung Schmerz sie uns erneut.
Soll das Leben niemals dir veralten.
Mußt du's wissen immer frisch zu halten,Schlürfe Freude nie zum Ucberdruß.
So wie das Verlangen dir geendet.
Hat sich auch die Freude wcggewendet.
Der Genuß zernichtet den Genuß.
Drücket dich der Ehe stete Gleiche,
Stürzt das Traumschloß, das du dir gebaut,O! dann flieh, damit die Last entweiche.Mach dein Weib dir wiederum zur Braut.
Will die Lust sich in dem Herzen legen,Mußt du sie durch Trennung neu erregen.Das Entbehrte ist in Reiz gehüllt.
Jenseits blos des Raumes aller Sterne,
In der ewig namenlosen FerneWird das Sehnen dauernd nur gestillt;
Aber Wechsel unser Leben zeige,
Rach dem Winter erst der Lenz gefallt;
Ach! des Glückes ungetrübte Gleiche,
Sie ist nicht für diese ird'sche Welt.
Schoner winken im entleg'nen Schimmer,
In des Duftes magischem GeflimmerUns die Berge, ziehen mächtig an.Zauberreize einzig das umschweben.
Was nicht heut' dem Menschen ist gegeben,Und befriedigen kann nur der Wahn.