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Lebens-Erfrischung
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^Ln des langen Friedens stillem SchattenMuß der Muth der Sterblichen ermatten.Streitend wachst der Baum dem Himmel zu.Um zu kämpfen ist der Mensch geboren.Kampflos geht das Leben ihm verloren.
Fähig sind nur Geister ew'ger Ruh.
Muhe weilet nirgendwo auf Erden,
Niemals in des Sterblichen Gemüth;
Durch des Lebens drückende BeschwerdenSie in jener Welt allein erblüht.
Wenn sich nicht erheben Trennungswcllen,Hindernisse selbst entgegenstellen.
Mußt du, zu behalten was du hast.
Mußt auf Augenblicke frei) entbehren.
Es vermissend, wird der Mensch begehren,Was ihm gegenwärtig eine Last.
In dem opfernd eigenen EntsagenKeimet überirdischer Genuß.
Jenseits wird's zur Freude immer tagen,Währet selig ew'ger Liebe Kuß.
Immer wechselnd naht die Fluth und weicbet.Und es sinkt die Sonne und entsteiget.
Daß der Tag entzücke, wird es Nacht.
Wolken müssen auch den Himmel trüben.Denn es ward und wird allein hierübenDurch Entbehrung Wonne angefacht.