Druckschrift 
1 (1829)
Entstehung
Seite
258
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Immer rastlos mit des Stromes HellenSecllos weiter rinnend kalten WellenFließt das Leben ohne Phantasie;

Wie die Fluthen an der Erde niederHält's den Menschen, nicht zur Höhe wiederSchwingt es ihn, er lebt im Staube hie.

Niemals war und niemals wird auf ErdenDas, wonach wir ringend sehnen, werden;Seligkeit wird auf der Erde nie.

Auf Minuten, die dazu gegeben,

Soll, die Gunst benützend, sich erhebenZu dem Ideal die Phantasie.

Doch nicht zieh' es aus dem Reich des Lebens,In die leeren Traume eitlen StrebensRaube Gegenwart dem Menschen nicht;

Unser Dasepn adelnd zu verschönen,

Soll die Phantasie die Freude krönen.

Unsres Lebens warmes Sonnenlicht.