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1 (1829)
Entstehung
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XVIII.

Sonett.

Raphaels Galathea in der Farncsina zu Rom.

Triton will sich an die Najade schmiegen,

Der eine saßt die andere entzücket.

Ans Galathea's Antlitz, hold geschmücket,Beseligend sich alle Reize wiegen.

Nicht brancht's, daß Pfeile werden abgedrücketVon diesen Liebesgöttern, welche fliegen;

Nur wollen darfst dn, Nymphe, um zu siegen,Dein Blick aus dieser ird'schcn Welt entrücket.

Und alles lebt und liebet froh erreget.

Und eilt in freudigem Gedräng' beweget,

Es hat sich jedes Lüftchen nun geleget.

Und Erd' und Himmel nie so milde ruhten;

Delphine führen dich auf zarte Fluthen,

In deinen Augen sehnen stille Gluten.