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Die alte E i ch e.
i „I I a h r e 181S.
dölker sähest du vorüber wallen.
Die Jahrtausende verwehn, verhallen,
Du nur zeugest von Vergangenheit.
Und die Teutschen sahst du herrlich siegen,
In dem Kampfe später unterliegen.
Sähest ihres Ruhmes schönste Zeit.
Wie dein Wipfel in den Himmel steiget.
In die Erde sich die Wurzel neiget,
Erde mit dem Himmel du verbind'st.
So die Zeiten, welche langst verschwundenMit den jetzt entstehend frischen Stunden,Dlsi allein von Allen nicht verschwind'st.
Was sich in der Vorwelt einst begeben,
Sicht der Geist bcy dir vvrüberschweben.Weht im Rauschen deine Blatter an;
Und die alten Teutschen kehren wieder,Steigen aus Walhalla's Hapnen nieder;
Wir empfinden hier, daß sie uns nah'n.
So vereinst dn mit den frühen SiegenJetzt den Ruhm, zu dem dein Volk gestiegenNach der Knechtschaft Schande blut'gen Zeit,Wo die Heimath Bruderkrieg verworren.Viele Acste mußten dir verdorren.
Und dein heil'ger Boden ward entweiht.