Druckschrift 
1 (1829)
Entstehung
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192
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Als Europa schmachtete in Ketten,

Spürt' ich auch in mir die Kraft, zu retten.Mich erhob die drohende Gefahr.

Um zu herrschen da in Augenblicken,

Hätte ich gegeben mit Entzücken,

Was Gewißheit mir für Ankunft war,

Hätt' für immer auf den Thron verzichtet,Retter meines Vaterlands zu sepn.

Wenn durch mich des Feindes Macht zernichtet.Wenn geendiget der Menschheit Pein.

Es ist hin, und nimmer kommt es wieder!Niemals preisen mich die Sicgcslieder,

Und das Haupt umgiebt kein Eichenkranz.Dvrtmals, da sich knechtisch alle bogen.

Von des Blendwerks falschem Schein betrogen,Von des Uebcrwinders blnt'gem Glanz,Dortmals auch, ich kann's mit Wahrheit sagen,Aeigt' ich immer mich als seinen Feind,

War die Welt in Fesseln gleich geschlagen;

Doch der Ruhm, er bleibet mir verneint;

Der allein nicht in des Kampfes Wüthen,

Auch des sanften Ruhmes zarte VlüthenSollten ewig mir versaget sepn.

Nach dem Land, das er so wahr gcfühlet.

Das der Tiber stille Fluth bespühlet.

Wo Natur und Kunst sind im Verein,

Ach! warum könnt' ich nicht, dort zu wohnen,Schillern senden, jetzt noch lebt' er dort.

Seine Lieder würden selig lohnen.

Herrlicher aus Nom erklang sein Wort.