Druckschrift 
1 (1829)
Entstehung
Seite
176
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Schwermüthige Stimmung.

traurig seh' ich hinaus in's frische Getümmel des Le-bens,

Trauriger schau' ich auf mich, denke der Lage ichnach.

Heiter beginnet von neuem ein Tag, es leuchtet dieSonne,

Aber der herrliche Glanz, ach! er verfinstert denGeist.

Fliehen möcht' ich die Menschen, in Einsamkeit ruhigverweilen.

Bis das Leben vorbei), wieder ich bin der ich war.

Doch der Sommer entfliehet, es schwinden die Tageder Jugend;

Düster vergingen mir viel, wenige, die mich be-glückt.

Ueberlassen der Pein, ihr möcht' ich mich gänzlich erge-ben,

Schwcrmuth ist mein Genuß, jetzo der einzige mir.

Nacht ist mein Tag nun; glücklich, wenn friedlicherSchlummer mich fesselt,

Traume vorüber mir ziehn, frei) von der Wirklich-keit Qual;

Mit dem Tage da kehret zurücke die schreckliche Wahr-heit,

Nur in der Täuschung allein lebe ich einzig beglückt.