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1 (1829)
Entstehung
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164
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Vlll.

C h o r.

Ä^ohl dem, der in der Blüthe des LebensFühlet des Irdischen Nichtigkeit schon.

Ihm nicht verrinnen die Tage vergebens.

Er wird genießen den ewigen Lohn.

Auch der Fels, der Riese der Schöpfung,Welcher trägt das glanzende Haus,

Vieler Jahre benöthigtes Werk,Auszudauern scheint es der Zeit,

Stürzt schnell in die verschlingende Fluth,Wenn es der Mensch am wenigsten denkt.

Lieblich duftet am Morgen die Rose,

Die erwählt von der Göttin der Liebe,Himmlischer Anmuth, entzückender Pracht;Doch das wonnerfüllte GetriebeSinket der Erde verwelkt in den Schooß;Dieses ist des Irdischen Loos,

Das, um zu sterben, in's Leben erwacht.So das Kleine, und so auch das Große.Frühe verlöschet das Schönste! Die holdeSängerin frühlingsgrünender Haine,

Der in Milde der labenden Nacht,

In des Mondes ruhigem ScheineHingerissen die Seele gelauscht,

Tvdt ist sie am kommenden Morgen,

Und wir sind um die Töne gebracht.