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Klage der römischen Kunstwerke zu Paris
»ach dem Frieden im Jahre 1814.
Älles will sich wiederum gestalten,
Wie's in hergebrachter Ordnung war,
Jedes kehrt zurücke zu dem Alten,
Froh geendiget ist die Gefahr.
Nimmer schrecket das unsichre SchwankenDie Gewalt, die alles sich erfrecht.
Steht nunmehr gebannt in heilge Schranken,Frei ist jetzt der Sterblichen Geschlecht.
Dem rechtmäßigen Besitzer kehretSein geraubtes Eigenthum zurück!
Uns allein wird es jedoch verwehret,
Uns vergönnet man nicht dieses Glück.
Trauernd sehnen nach dem VaterlandeWir uns, nach Italiens schöner Flur,
Wo uns Jeder suhlte. Jeder kannte,
Nach der immer blühenden Natur.
' Dort ist wahres Leben nur gegeben.
Ans den Trümmern der VergangenheitWird dem Geist verklärendes Erheben,
Fühlt entzückt bereits die Ewigkeit.
Sehnend kommet aus dem fernen NordenAn dem ew'gen Nom der Wandrer her,Seine Blicke finden uns nicht dorten.Auf demselben lastet Schicksal schwer.