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XI.
Sonettan meine Frau.
N)ie Engel sanft, von ewig gleicher GüteUnd Milde, ruhig wie des Himmels Bläue,
So ist dein Wesen, lauter Lieb' und Treue,
Ein Bild der Tugend und der Anmuth Blüthe.
Es kennet nicht dein Herz die bittre Reue,
DaS für das Edle einzig glüht und glühte;
Die Kindlichkeit in deiner Seele hüte,
Jedwelcher Tag erneute Wonne streue.
Gleich eines klaren Baches sanftem Fließen,
Der Frühlingslieblich, reizend schön umwunden,Sich froh bewegt durch blumcnvolle Wiesen;
So ist die heitre Folge deiner Stunden,
Die sich in Seelenfrieden mild ergießen.
Durch dein Gefühl dem Himmel schon verbunden.
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