Druckschrift 
1 (1829)
Entstehung
Seite
60
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Der Karthäuser von Neapel.

Glücklich der am leichten PilgerstabeWandernd bittet um sein Brod von Ort zu OrtFrevhcit ist des Menschen schönste Habe,

Ihr beraubt und jedes Glück ist fort.

Gleich dem Heute sich das Morgen dehnet.Reiht sich Jahr an Jahr im traurigen Verein;Ohne Hoffnung meine Seele sehnet.

Meine Jugend welket in der Liebe Pein.

Was frommt mir ein ewig reiner Himmel?Immer ziehet um die Seele sich's getrübt;Keine Ruhe giebt zurück der HimmelAch! dem armen Herzen, das unglücklich liebt.

Rastlos späh' ich immer nach der WeiteWeilt mein Auge auf dem eudelosen Meer,Jahre laug schon spähet es wie heute,

Rettung bringet mir dasselbe keine her.

Jahlenlose Schiffe seh ich kommen,

Aahlenlose gehen nach der Fremde aus.Scheidend fühlet sich der Mensch beklommen.Jubelnd kehrt er in das väterliche Haus.

Hoffnung treibt den Menschen in die Ferne,Hoffend tritt den Weg er in die Fremde an,Ihr vertrauet er als seinem Sterne;

Meiner Seele wurde Hoffnung leerer Wahn.