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An die Geliebte.
(§s strömt, als wollt' es aus -en Adern strömen,Wild stürmend braust mein heißbewegtes Blut.
Ich bin entzückt und doch null ich mich gramen.Verzehrt von einer namenlosen Glut.
Mein ganzes Wesen überird'sches Sehnen!
Und mich ergreift ein eigenes Gefühl,
Unendlich lange scheint es sich zu dehnen.
Ach! die Entfernung meines Wunsches Ziel.
Ich kann nicht, kann's nicht fassen dieß Empfinden,
Die Seligkeit, mich liebst, mich liebest du!
Um mich sich Himmelsharmonien windenUnd meines Herzens Stürme werden Ruh.
In lichtem Glanze sehe ich dich schwebenBei des verklärten Mondes sanftem Schein,
Ich spüre neues nie gefühltes Leben,
Ich sehe in der Welt nur dich allein.
Und bei des Morgens schwacher Dämmrung GranenSchon frühe mir der leise Schlaf entflieht.
Und kaum erwachet glaub' ich dich zu schauen.
Daß liebend mich dein Engelsauge sieht.
Ach! Täuschung war es, schnelle sie entweichet.
Sie schwindet, trostlos machend, schrecklich bald.
Nichts glich der Wonne, nichts dem Kummer gleichet.Verwehet ist die lieblichste Gestalt.