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Epheu, Älüthen entfalte» sich aus des BegräbnissesDunkel.
Schnelle vergehet die Kunst, ewig bestehet Natur,
Und nicht wahne der Sterblicherzcngte für ewig zugründen;
Kann er doch selbst sich nicht geben ein dauerndes Grab.
Wie die Lebenden sich, verdrängen die Todten dieTobten,
In dem Grabe sogar höret der Wechsel nicht ans.
Wegen Erwerbes von Werken, die cs nicht zu bilden ver-mögend.
Störet das letzte Asyl frevelhaft dieses Geschlecht,
Welchem heilig nichts ja mehr, ach! in dem Leben er-scheinet.
Was denn frommet cs euch, Erderoberer, jetzt,
Rom erhoben zu haben, daß cs das Herrschende wurde?
Stieg zu dem höchsten es nur, daß in das tiefstees fiel.
Daß man sage was einstmal solches gewesen und wurde?
Frühste Gemarkung ist wieder die Grenze von Rom.
Wer das größte erreicht der sinket zum kleinsten zurückc.
Ewiges Sterben ist nun, cw'ge Matrone, deinLoos.
Wie ein gewesener Traum ist die Römische Herrschaft,erfüllte
Aber die Erde mit Graul. Völker vertilgend inBlut.
Geistiger fühlen wir uns in euch, ihr südlichen Fluren,
Ladet der Himmel zu sich, schrecket das Sterbenuns nicht;
Uebcrgehen zu besserem Leben, zu ewiger Liebe
Ist's; die Ankunft hebt frendeerfüllend den Geist.