Druckschrift 
1 (1829)
Entstehung
Seite
21
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Um des Bewußtsepns würdiger Handlung seliges Fuh-len ,

Gut um gut zu seyn, übe die Tugend der Mensch.

Fest war ihr Charakter, es waren's die Werke derAlten,

Leicht und schwach wie sie sind's die der Neueren nur.

Seit Jahrtausenden wallet die Appische Straße derWandrer,

Agnaductcn so alt bringen noch Wasser der Stadt.

Nach Rom gehe die künftig zn herrschen berufene Jugend,

Damit frühe bereits werde von solcher erkannt:

Daß wie das Kleinste, das Größte, daß alles auf Er-den vergehet;

Trost wird leichter in Rom für den verlorenen Thron.

In der Stadt, im Gefilde ist Ruhe, die Ruhe desTodes,

Wo die Vereinigung war aller Nationen der Welt.

Was einst Cicero sprach von Athen, das wäre doch jetzo

Anznwenden anfRom, und auf Paris was von Rom:

Zu geräuschvoll sep's in der Hauptstadt des Reichs umzu würd'gen

Was die Hellenen gethan Großes in herrlicherKunst,

In die Stille Athens begebe man sich um's zu können."

Aber Paris ist nicht Rom, wird es auch niemalensepn.

Still wird es cinstmal werden, wie dieses zertrümmern.

Sein Geräusche verweht, der uns besiegt wird besiegt.

Zn der Herrschaft Europa's schnelle erhoben wird enden

Bald die französische Macht, kurze Erscheinung unssepn.

Dort thront vor mir auf den Hügeln die ewige Roma,

In dem Verfalle noch stolz, alt wohl, veraltet doch nie.