genannt I^oei tdeologiei. Z7
Dieses Polykarp! Schüler ist gewesen Jrenäus, der auch desPolykarp! Zeugniß in seine Schrift geletzt hat. Und ist Irenausein vornehmer Lehrer gewesen, und endlich in Ungarn von wegendes christlichen Glaubens getödtet. Dieser Jrenäus spricht vomSohne im andern Kapitel des dritten Buchs:
„Der Sohn ist im Anfang bei dem Vater gewesen, undist Alles durch Ihn geschaffen. Er ist auch allezeit bei den Men-schen in Gottes Volk gewesen, und hat zur letzten Zeit, wie esbestimmt gewesen ist in des Vaters Rath, die menschliche Naturan sich genommen, zu leiden und zu sterben, für das menschlicheGeschlecht."
Eusebius Palastinus.
Dieses Eusebii Spruch setzet Basilius als ein Zeugniß vonden dreien Personen: „Wir rufen an den heiligen Geist, derAlles erschaffen hat, durch unfern Seligmacher Jesum Christum,sammt dem heiligen Geist."
Tertullianus.
Im Buch wider Praxeam ist diese hochwichtige Lehre vor-nehmlich erkläret, daß in Christo, der aus der Jungfrau Mariageboren ist, nicht allein menschliche Natur sei, sondern auchgöttliche, und daß diesclbige göttliche Natur, des ewigen Va-ters Ebenbild, eine ewige unterschiedliche Person sei.
Epiphanius.
Die gottesfürchtigen Männer nach dem Concilio Nicäno,Basilius, Nazianzenus und Epiphanius, haben sich genugsam mitlangen Schriften erkläret. Ich will aber hier allein den SpruchEpiphanü setzen; denn er gibt auch Zeugniß, daß der heilige Geistvom Vater und vom Sohne ausgehet, d. i., daß Er aus desVaters und aus des Sohnes Wesen ist. Davon bei den Grie-chen hernach Kriege und Streit vorgefallcn. Und sind dieses dieWorte Epiphanü: „Es sind drei unterschiedliche Personen, derewige Vater, der ewige Sohn, der ewige heilige Geist, und istder heilige Geist von des Vaters und Sohnes Wesen. Spiritussanetus est Homousius krrtri et I?iiio."
Und ist ja wahr, der Glaube soll und muß auf GottesWort gegründet sein, und soll unser Herz in der Anrufung Got-tes Wort betrachten und sich damit stärken. Gleichwohl will sichGott gnädiglich für und für um seines Sohnes willen eine