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Geschichte der Schöpfung : eine Darstellung des Entwicklungsganges der Erde u. ihrer Bewohner ; für die Gebildeten aller Stände
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geführt, hjK joht nur ^ unvollständiges Bild von ihneil entworfen,weshalb wir auf ihre genaue Charaktcristik Verzicht lristrn inüssrn. Svvirl steht jedoch fest, daß die Bevölkerung im Innern der großen Sunda-Jnscln, welche man alö Al für cs und Horaforcs von den malayi-schen Küstcnbcwvhnern unterschied, nicht hiehcr gehört, sondern den äcktenMalayen am nächsten kommt, und mit ihnen zu derselben Hauptrasse ge-zählt werden muß ").

Indem wir mit diesen häßlichsten und dem Ideal künstlerischer Voll-kommenheit am wenigsten entsprechenden Formen deö Menschengeschlechtesdie Uebcrsicht seiner wichtigsten organischen und nationalen Verschieden-heiten beschließen, sind wir zugleich an daS Ende unserer ganzen Betrach-tung gelangt. Von dem ncbelförmigen Ursprünge des Weltalls anhebcnd,sahen wir die Gestaltung und zeitliche Vollendung desselben nach allgemei-nen, der Materie inwohnendcn Kräften vor sich gehen; wir sahen dieseKräfte mit einander in Streit gcrathen, und die gewaltigen Störungen,welche daraus entsprangen, zur Weiterbildung des Ganzen wie deö einzel-nen Planeten wesentlich beitragen. Als vermittelst solcher Kämpfe auf derOberfläche unseres Planeten Meer und Land neben einander bestanden,nahm der organische Proceß seinen Anfang; aber Aendcrungcn in demVerhältnis; beider Oberflächenbestandtheile zu einander bewirkten wiederholteUmwälzungen, welche die jedesmalige organische Welt vernichteten und dieEntwickelung einer anderen, theilweis abweichenden, in der neuen Erdepocheveranlaßten. Wie endlich auch diese Störungen ausgeglichen und die heu-tigen Oberflächcnverhältnisse erreicht worden waren, erscheint der Menschauf der Erde, die Krone der Schöpfung und ihr Herr, wegen deS geistigenLebens, der Sclbstbetrachtung und sittlichen Freiheit, die sein unterscheiden-des Erbthcil auömachen. Durch sic zu einer selbstständigen Fortbildungund höheren geistigen Entwickelung befähigt, hat er sich je nach den Oert-lichkeiten seiner Heimath und den mannigfachen Veranlassungen, welcheaus ihm selber im Zusammenleben der Individuen entsprangen, dieses Vor-zuges würdig gezeigt, oder nicht; er ist theilö aus der ersten untersten Stufefast thicrischer Rohheit stehen geblieben, oder zu der intellektuellen, sittlichenund religiösen Ausbildung emporgesticgen, mit welcher alö dem mühsamenErwerbe von drei Jahrtausenden ausgerüstet, gegenwärtig die romani-

18) Ich beziehe mich besonders auf das kürzlich erschienene Werk meines FreundesF. Junghuhn über die Batta-Länder auf Sumatra (Verl. 184<>, 8. 2Bdc.>, worinanhangsweise alle Völkerschaften der Sunda-Juscln behandelt sind.