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Geschichte der Schöpfung : eine Darstellung des Entwicklungsganges der Erde u. ihrer Bewohner ; für die Gebildeten aller Stände
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zähne behielt, und seine Lückenzähne, die zwijcheü ihnen und den Eckzähnenstehen, ganz verlor; während llrsus priseus, gleich den lebenden Bären,auch im Oberkiefer vier Backzähne hatte und seine vordersten Lückcnzähnelänger behielt. Damit corrcspondirt es, daß der hinterste oberste Backzahnbei Ilrsus spelaous relativ viel länger ist, als bei llrsus pnsous und denlebenden Arten; was die mitgethcilten Abbildungen der genannten Back-zähne von Ilrsus spolseus (Fig. 4) und lwims arotos (Fig. 5) sogleichanschaulich machen. Neben den ächten Bären findet sich übrigens von denomnivoren Raubthieren keine fossile Form in Europa, vielmehr scheintihre geographische Verbreitung schon früher ganz die jetzige gewesen zu sein.Zu den ächten Carnivorcn gehören die Wiesel, Vivcrrcn, Hunde,Hyänen und Katzen als die Haupttypcn eben so vieler natürlicher Gruppen.Alle -finden sich auch in der präadamitischen Zeit. W icscl, gegenwärtigdurch Marder, Iltis, Vielfraß, Dachs, Fischotter in Europa vertreten, er-scheinen mit allen als Zeitgenossen des Höhlenbären, und werden zumThcil in mehreren Arten zwischen den Gebeinen des letzteren angctroffcn.Vivcrrcn, heutiges Tages fast ganz auf das wärmere Asien und Afrikabeschränkt, fehlten damals auch in unseren Gegenden nicht; sic treten viel-mehr mit mehreren von der Jetztwelt etwas abweichenden Formen auf,deren nähere Betrachtung die Unbedeutendheit ihrer Bruchstücke verbietet.Von Hunden finden sich sowohl Wölfe, als auch Füchse in genügenderZahl, um ihre Gegenwart in der Vorzeit wie in der Jetztwelt zu bestätigen;selbst der Haushund, an seiner gewölbten Stirn leicht kenntlich, soll schondamals gelebt haben. Alle drei scheinen mit den heutigen Arten identischzu sein. Im Ganzen aber sind Hundeknochen selten. Desto häufiger kom-men Hyänengebcine vor, besonders in einer großen, die lebendenArten bedeutend an Stärke übertrcffcndcn Form, deren Reste in manchenGegenden alle anderen fossilen Knochen an Menge übertreffcn. Sic standder jetzt lebenden ge fl eckten Hyäne (ll^soliseroouw) als analoge Art (ll.spol-um) zunächst, und scheint, gleich dem Bären, am liebsten in Höhlengelebt zu haben. Ihre ungemein hohe Schcitelleiste deutet eine große Kraftdes Gebisses an, und beweist, in Verbindung mit der kuppigcn Form ihrerZahnkroncnhöckcr, die Bestimmung desselben zum Zerquetschen harter Kno-chen, welche diese gierigen Thicrc eben so gern, wie daö faulige Fleisch derAeser verschlucken, von denen sic sich nähren; 5 obere, 4 untere Backzähnehinter dem Eckzahn machen sie leicht kenntlich, doch fehlt oben der sehr kleinehinterste Kauzahn häufig ganz. Durch das Verschwinden eines Back-zahnes und die schärfere Entwickelung der Ecken oder Kanten aller Zähne

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