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Geschichte der Schöpfung : eine Darstellung des Entwicklungsganges der Erde u. ihrer Bewohner ; für die Gebildeten aller Stände
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Eigenschaften. Von dm drei bekannten lebenden Arten finden sich zwei inSüdamerika, die dritte in Hinterindien; die vorweltlichen wohnten theilSebenda, theilS auch in Europa. Hier sind aus der tertiären Epoche bereitsdrei Arten unterschieden worden, allein die geringen Bruchstücke machen ihreVergleichung mit den lebenden schwierig. Besser kennt man die anderenbeiden Gattungen I.oplüoüvn und kRIaeorlim-ium. Erstere war im Gebißdein Tapir durchaus ähnlich, hatte aber am hintersten unteren Backzahndrei Querhöcker. Ihre Arten sind mitteltertiär. Die Gattung l'glaeorkk-i'üim zeigt im Gebiß große Annäherung an lklrinoceros, aber die Kopf-bildung und die ganze Gestalt schließt sie mehr an den Tapir; nur der Fuß-bau war anders, denn vorn wie hinten standen drei ungleiche Zehen,eine große in der Mitte, zwei etwas kleinere daneben, und bisweilen findetsieh noch eine rudimentäre vierte, viel kleinere, äußere. Cuvier unterschiedbereits zehn Arten dieser Gattung, die meisten aus den Gypsbrüchen amMontmartre, und neuere Beobachter haben noch einige hinzugefügt; ihreGröße schwankt zwischen der des Pferdes und des Haasen. AußerhalbEuropa seheinen Paläotherien nicht vorzukommen, wenigstens kennt manSpuren derselben von anderen Fundorten noch nicht; sie verbreiteten sichbesonders über die westlichen Gegenden des alten Kontinents und über-schreiten aufwärts kaum noch die mittleren Tertiärschichten; ihre Haupt-fundstätten sind die untertertiären Gebilde Frankreichs.

Jsolirt steht unter denPachydermen das Nilpferd (Iligpopolmnas)da, eine plumpe kolossale Gestalt, durch die breite Schnarche, die viersperrig gestellten Schneidezähne in jedem Kiefer, die großen Eckzähne, dieauffallend kleinen Augen wie Ohren, und die vier gleich großen Hufe anallen Füßen sich besonders auözeichnend. Seine Haut ist fast haarlos,aber glatt. Die einzige lebende Art bewohnt die sumpfigen Flußgebieteder größeren Ströme Afrikas und erinnert durch ihren plumpen Rumpfeben so sehr an das Nashorn, wie durch das Kopfgerüst an die breit-schnautzigen afrikanischen Schweine (Gmeoeliooms). Auch der Zahntypuöist sehweineartig. Die tertiäre Epoche besaß aus dieser Gattung mehreregut unterscheidbare Arten, von denen eine (kl. mchor) in Europa ziemlichhäufig ist und der lebenden sehr gleicht, während die asiatischen Flußpferdederselben Zeiten sechs Sehneidezähne hatten, bisher aber nur in Vorder-Jndien am Fuße des Himalaya gefunden wurden.

Die Gruppe der Schweine, durch größere hakige Eckzähne, die ausdem Maule hervorragen, vielhöckerige Backzähne von verschiedener Zahl,eine stumpfe Nase mit aufgeworfenem Rande, ungleiche Zehen an den