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Geschichte der Schöpfung : eine Darstellung des Entwicklungsganges der Erde u. ihrer Bewohner ; für die Gebildeten aller Stände
Entstehung
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Durch dirsrö mrrkwürdigr Geschöpf wärr denn rin unmittrlbarcr Ucbrr-gang von dm Sirenen zum Walroß gegeben, und eine Lücke vermittelt,die im System der heutigen Säugcthicre allerdings auffallend ist. Damalsfiel diese Lücke weg, denn das Walroß (D-iolumInm) und die Seehunde(plrocao), welche wir jetzt an die Sirenen und Walfische unmittelbar an-rcihcn müssen, waren ebenfalls in der tertiären Epoche schon vorhanden.Beide Thiergcschlechtcr erscheinen jedoch erst in den obersten Schichten.

Die Pacht)dcrmcn oder Viclhufcr (illulluiiAula), welche fiel) schonihrer großen Aehnlichkeit im Zahnbau wegen unmittelbar an die Flossen-füßer, wenigstens an das Walroß und die Sirenen, anschließcn, sind unterallen fossilen Säugethiercn die häufigsten, und finden sich in sämmtlichcntertiären Strecken,, von den untersten bis zu den obersten, in gleicher Menge,wenn auch nicht in gleicher Art. Wir dürfen diesen Rcichthum von For-men, welcher die Gegenwart ums Dreifache mindestens übcrtrifft, nicht bloßauf Rechnung der größeren Menge schieben, sondern müssen ihn besondersdem Umstande beimessen, daß die Vielhufcr zu den größten Säugethierengehören, weshalb ihre Gebeine solider, stärker und härter gebaut sind, alsdie anderer gleichzeitiger Geschöpfe. Sie widerstehen aus diesem Grundeden äußeren Gewalten bei Revolutionen länger und besser als andere Kno-chen, und kommen schon deshalb überall häufiger vor. Gegenwärtig zer-fallen die Pachydermcn in zwei Hauptgruppcn, von denen die eine lautergleich große, neben einander stehende Hufe an den Füßen besitzt, dieandere zwei größere vordere, und zwei kleinere dahinter; letztereGruppe wird von den Schweinen dargcstellt, die ersterc umfaßt den Ele-phanten, das Nashorn, den Tapir und das Flußpferd als die Repräsen-tanten eben so vieler cigcnthülnlicher Formen. Alle diese Unterabtheilungcnhat die tertiäre Epoche ebenfalls, allein während die gegenwärtige immernur eine Gattung in jeder besitzt, finden sich in der präadamitischcn Zeitzwei oder noch mehr unter sich verschiedene Gattungen, die zwar den äuße-ren Typus der lebenden Formen beibehalten, aber sehr wesentlich, besondersim Zahnbau, von einander abweichcn. Diese Beziehungen wollen wir,durch näheres Eingehen, etwas ausführlicher verfolgen.

erstcrer von demselben Thicre hcrslammc. Bestätigt sich diese Annechmc, so müßte dasThier vier Extremitäten gehabt haben, wie das Walroß, und nicht zu den Sirenen, son-der» zu den Pinnipedcn gerechnet werden. Für ein P a ch h d crm kann ich es schon seinerKopfform Wege» nicht halte», die Analogie mit dem Walroß scheint mir die bedeutendste.Vcrgl. 4nmU. ol mtt. bist. 1843. Vvl. N. 7 M 329.