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Kommen wir mm zu den tertiären R ü ckgratthier c n, so treffenwir zunächst unter den Fischen größtenthcilS auf Gattungen, die in derGegenwart noch vorhanden sind; ob zum Theil mit denselben Arten, oderstets nur in ähnlichen, analog gebildeten, ist zur Zeit noch zweifelhaft.Die älteren Formen der Eckschupper fehlen zwar nicht ganz, allein siesind sehr selten, und gehören, wie in der Kreide, Gattungen an, die schoniin Jura Vorkommen (l'Mwclus, Sglmeroclus). Im Grobkalk kennt inanvon ihnen nur Zähne, daher cs fraglich sein dürfte, ob sie auch wirklichsich hier an primitiver Lagerstätte finden. Von den ächten Knochenfischenmit kämm- oder kreisförmigen Schuppen ((ltLnoiclos und Uvclvnlos,S. 411) hat man die meisten lebenden Familien und gerade solche immeram häufigsten wahrgcnommcn, die auch in der Gegenwart die umfassend-sten und zahlreichsten sind. Sie liegen gewöhnlich im Grobkalk, oder inden Thonschichtcn der Braunkohlen, gehören also mehr den ersten eoecnenGruppen, als den späteren tertiären Schichten an. In diesen erscheinenüberwiegend nur Süßwasserfische und Knorpelfische, besonders die schon inder Kreide so häufigen Zähne von Haien und Rochen. Der reichste Fund-ort fossiler Fische ist übrigens der Grobkalk am älonlo l,ulo.i bei Verona;man hat daraus schon 77 Gattungen mit 127 verschiedenen Arten kennengelernt; 36 Gattungen mit 81 Arten eristiren noch jetzt lebend, wennanders die Artidentität fcststeht, 83 Gattungen mit -41, Arten sind er-loschen.
Die Amphibien, bisher immer die merkwürdigste Klasse der antc-diluvianischen Rückgratthicre, behalten nur einen sehr geringen Theil derfrüheren Sonderbarkeiten bei, indem ihre paradoren Gestalten, wie ich daSbereits ausgesprochen habe, mit der tertiären Epoche aus die Säugethiereübergehen. Im Ganzen scheint dieser Zeitraum viel ärmer an Mitgliedernder genannten Gruppe gewesen zu sein, als die Perioden vor ihm, woraussich also auch in den numerischen Verhältnissen der Klasse zu den übrigeneine größere Ucbereinstimmung mit der Gegenwart crgicbt. Große See-ungeheuer, wie sie die Juraschichten und zum Theil die Kreidegliedcr inResten uns aufbcwahrt haben, fehlen; dagegen werden die bisher selte-neren Land- und Süßwasser-Amphibien häufiger. Die letzteren liegengewöhnlich in ganz anderen Schichten, als die Fische, und vcrrathen auchdadurch ihren Ursprung aus einem verschiedenen Medium. Unter den 20Gattungen, welche man aus den tertiären Formationen in etwa 86 Artenkennt, sind gegen 16 Schildkröten, 8 krokodilartigc Eidechsen, 8 Schlangen,8 Frösche und 6 andere nackthäutige Amphibien; allein die meisten haben