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Geschichte der Schöpfung : eine Darstellung des Entwicklungsganges der Erde u. ihrer Bewohner ; für die Gebildeten aller Stände
Entstehung
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paare eines vollständige» Beckens deutlich in ihm vorfindcn. Mehr weichtder Schultcrgürtel und besonders darin ab, daß die unteren paarigen Ele-mente desselben sehr groß sind und daö kleine 1'förmige Brustbein (p) fastganz verdrängen. An seine vorderen Aestc legen sich die stark gebogenenSchlüsselbeine (Gabelbeinc), an seinen nach hinten gewendeten Stamm einpaar breite flache Knochen (r), welche den größten Theil dcö Schultcrgclcn-kcS umfassen und als Analogie des Rabenschnabcls der Säugethiere, oderdes Schlüsselbeines der Vögel, betrachtet werden. Darüber erhebt sich vomSchultcrgclcnk aus das Schulterblatt, ein schmaler spatclförmigcr Knochen,dessen verdicktes unteres Ende die obere Hälfte der Schultergelcnkgrube ent-hält. So gebildet, umfaßt der Schultcrgürtel die untere Fläche des Brust-kastens, und liegt, wie cs scheint, frei auf den Rippcnendcn, die erst hinterihm mittelst cigenthümlichcr Sternocostalbogen geschlossen werden. Rippenhaften an den meisten Wirbeln; nur die 30 letzten sehr kleinen Schwanz-wirbel trugen keine mehr. Die 45 vorderen Paare sind gebogen, krümmensich mit ihren beiden Enden gegen einander, und breiten sich am oberen Endein einen Kolben aus, dessen zweiköpfige, tief ausgcbuchtcte Endfläche dieGclenkstellen trägt, womit jede Rippe an einem Wirbel fcstsitzt. Die ersten15 Rippen stoßen nur mit dein unteren Gelenk an den Wirbclkörper, mitdem oberen an den Wirbelbogen, die folgenden 32 heften sich mittelst beiderGelenkflächcn an den Körper allein. Dadurch wird cS möglich, die Stel-lung selbst einzelner Wirbel am Skelet einigermaßen zu bcstimmen. Indemnämlich der Punkt des Wirbclumfangcs, woran die Rippe sich befestigt,selbst zu einem kleinen, mit einer Gclcnkgrubc versehenen Höcker anschwillt,muß jeder von den 16 ersten Wirbeln nur einen solchen Höcker haben,jeder der nachfolgenden 32 aber zwei, wie sich das aus meiner Figur,welche die Rippen hcrabgedrückt und verschoben durch die Last des auflic-gcndcn Gesteines barstcllt, deutlich erkennen läßt. Dazu kommt, daß dieseHöcker um so mehr an den Seiten eines Wirbels gegen die Mitte desselbenhinabrücken und dichter an einander treten, je mehr der Wirbel ein Hinterervon den 32 zweihöckerigen Wirbeln ist, man also aus der Entfernung derbeiden Höcker von einander und aus ihrem Abstande von der Rückenkante,wo die Wirbclbogcn sich ansctzcn, die Stellung des jedesmaligen Wirbelsin der Reihe weiter ermitteln kann. Schon am 47stcn Wirbel stoßen beideHöcker zusammen, am 48stcn bilden sic eine förmliche verbundene Figur,wie die Zahl 8, und am 49stcn Wirbel stellen sic eine Ellipse mit leicht aus-gebuchteten Seiten dar; etwa am 30stcn Wirbel erreicht der untere Höckerdie Mitte der Seite des WirbelumfangcS. Bei den 16 vorderen Wirbeln,