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Geschichte der Schöpfung : eine Darstellung des Entwicklungsganges der Erde u. ihrer Bewohner ; für die Gebildeten aller Stände
Entstehung
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wcrden sollte; wozu nur cm kurzer dicker Hals bchülflich werden konnte.Kaum läßt er sich auch als selbstständiger Thcilvom Rumpfe sondern, ergeht vielmehr unmittelbar in ihn über. So stützte eigentlich der starke, mehrhohe als breite, nur unten etwas abgeplattete, länglich spindelförmigeRumpf den Kopf unmittelbar. Die Anzahl seiner Wirbel ist ungemeingroß, jeder einzelne Wirbel aber nur kurz, wie der Durchschnitt (Fig. III.),woran besonders die concavcn Berührungsflächen bemerkt werden, am deut-lichsten zeigt. Im Ganzen sind wohl immer mehr als 110, aber vielleichtnie mehr als 140 Wirbel bei den Jchthyosauren vorhanden; der abgebildetclolul^osourus mtoi'moclius, in England die gemeinste Art, scheint 126 bis130 Wirbel gehabt zu haben. Davon kommen 45 auf den Banchtheil desRumpfes, also 81 bis 85 auf den Schwanz. Zur Bestimmung der Grenzezwischen beiden Körpcrtheilen dient die Lage des Beckens mit der HinterenErtrcmität; die vordere bezeichnet den Anfang der Rumpfhöhlc, sic folgtdem Kopf fast unmittelbar. Beide Gliedmaßen sind flosscnförmig und be-stehen aus zahlreichen Knochen, die sich ganz auf die Knochen der höherenWirbclthiere zurückführcn lassen, indeß in den Zchenreihcn die Zahlen derlebenden analogen Formen, wie z. B. der Walfischflossen, bei weitem über-trcffen. Darin, wie in dem Auftreten acccssorischcr Randrcihcn, scheinteine Eigenthümlichkcit der tiefer stehenden Fische bcibchaltcn zu sein. JedeFlosse hat einen derben Anfangsknochen, der gleichsam ihr Stiel ist, undvorn dem Oberarm-, hinten dem Oberschenkelknochen entspricht. Auf ihnfolgen zwei Knochen, die am vorderen Flosscnpaarc als Elle und Speiche,am Hinteren als Schienbein und Wadenbein zu deuten sind. Die 3 Knochender nächsten Reihe umfassen mit den 3 (hinten) oder 4 (vorn) der folgendenReihe das Fuß- und Handwurzelgelenk, woran 5 kleinere Knochen als dieersten Glieder der Zehen oder Finger sich anschließcn. Diese Zahlen blei-ben , doch gesellt sich an den vorderen Flossen noch häufig eine überzähligesechste Randrcihe hinzu, welche leicht sich ablöst, weil sie lockerer mit denanderen Reihen verbunden war; gewöhnlich pflegt sie erst mit dem fünftenZehengliede zu beginnen. Die Zahl aller Glieder der längsten Zehe steigthöchstens bis auf 17, die kürzeste wahre Zehe scheint 13 Glieder zu haben,die Durchschnittszahl wäre also 15 , und die Menge sämmtlichcr Zchen-knochcn beliefe sich auf mehr als 90 , wenn wir die überzählige Randrcihemitrechnen. So viel Glieder hat aber nur jede vordere Flosse, die HinterenFlossen sind stets etwas kleiner und bisweilen halb so groß, wie die vorde-ren. Damit harmonirt der Gürtel, welcher sic trägt; denn der Hintere istbeträchtlich kleiner und schwächer als der vordere, obgleich sich die 3 Knochen-