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ebenen Wirbelflächcn ic. Zu jenen gehören die Enaliosauricr mit Flossenund die Pterodactylcn mit Flugorgancn. Erstcre finden wir vorzüglichim Lias unter zwei Gestalten, als loluli^osaui us mit großem Kopf, kurzemHalse und relativ kürzeren breiteren Flossen, und als lllosiosnui-us mit klei-nem Kops, langem Halse und längeren schmäleren Flossen; beide sind bereitsin mehreren Arten, die der letzteren Gattung aber nur aus Englaub bekanntgeworden.
Icluli^oscmrus, die allgemeiner verbreitete Form, findet sich auf deut-schem Boden besonders im fränkischen und schwäbischen Jura bei Banzund Voll, aber minder zahlreich und vollständig, als in England, weshalbein englisches Ercmplar zur Darstellung gewählt wurde. Die ganze Gestaltdes Thieres ist aus der natürlichen Lage seines Skelets, wie cs im Todemüßig dahin gestreckt vor uns liegt, deutlich zu erkennen; scheinbar ein15 bis 20 Fuß langer Delphin mit 4 Flossen, dessen Schädel ziemlich einFünftel des ganzen Körpers einnimmt, also zwischen 3 und 4 Fuß mißt.Flach gebaut spitzt er sich vorwärts in eine lange Schnarche zu, deren Kno-chen fast ganz dem Zwischenkiefer (-,) angchören, denn erst dicht vordemAuge zeigt sich das schmale spaltcnförmigc Nasenloch. Beide Kiefer sindauf ihren Rändern ausgehöhlt (Fig. l.) und tragen zahlreiche, kegelförmigegefurchte Zähne (>), welche mit dicken, hohlen, zylindrischen Wurzeln in dergemeinsamen Zahnfurchc oder Alveole stecken. Unter ihnen wachsen stetsneue (v) nach, um den Verlust abgenutzter zu ergänzen. Da, wo die Zähnehinten enden, zeigt sich am Oberkiefer die große elliptische Augenhöhle, undin ihr die vordere Hälfte des kreisrunden Augapfels, der aus 13 bis 17Platten zusammengesetzte knöcherne Augenring. Von hieran wird der Schä-del breiter und etwas höher, die Stirn steigt sanft gewölbt empor, und brei-tet sich nach hinten in den flachen Scheitel aus, dessen Mitte allein dasschmale gekielte, vorn von einem Löchelchen durchbohrte Scheitelbein ein-nimmt ; denn neben ihm gähnen die beiden großen ovalen Mündungen derScklläfcngruben, hohle Räume, welche die kräftige Muskulatur zu Bewe-gung des starken und wegen seiner Länge besonders schwerfälligen Unter-kiefers in sich aufnehmen. Nach außen sind diese Höhlungen vom Apparatdes Schläfenbeins umgeben und nach hinten in der Tiefe auch zur Auf-nahme der Gehörorgane bestimmt gewesen; der dicke plumpe Knochen, wel-cher den Unterkiefer trägt, bildet zugleich die vordere Grenze des Ohres (derPaukenhöhle), und heißt deshalb Paukendem. Ein so langer, wenngleichnach hinten zumeist beschwerter, aber doch wegen seiner Größe zum Hcrab-siukcn geneigter Kopf bedurfte kräftiger Stützen, wenn er sicher getragen