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Geschichte der Schöpfung : eine Darstellung des Entwicklungsganges der Erde u. ihrer Bewohner ; für die Gebildeten aller Stände
Entstehung
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rischen Details nicht vorenthaltcn zu dürfen, besonders weil sic über denFormenrcichthuin einer zwar nur kurze Zeit vorhanden gewesenen, aber dochso überaus mannigfaltigen Familie, deren älteste Repräsentanten den heuti-gen Verwandten entschieden näher kommen, als die jüngsten, im Kurzensichere Aufschlüsse crthcilen.

Die Glied erthicrc der sceundärcn Formationen sind bei weitemnicht so zahlreich und bedeutungsvoll für das Alter der Schichten, aberdennoch nicht unwichtig für die Bestimmung dcS allgemeinen Organisations-Charakters. Zunächst verschwinden die Würmer ihrer weichen Körper-massc wegen überall, und bloß die Gattungen der Scrpulccn, welchekalkige Röhren absondern, haben sich erhalten. Man findet von ihnenschon Spuren im UcbcrgangSgcbirge, und eben so in allen jüngeren Strei-ten ; allein die unbestimmte Form dieser Röhren läßt keinen sicheren Schlußauf die Organisation der Geschöpfe zu. Die Krebse oder Crustaceen sindvon größerer Bedeutung. Trilobitcn, die Repräsentanten dieser Klasse inder vorigen Periode, fehlen in der seeundären Epoche ganz; dagegen er-scheinen in ihr die ersten höheren Krebse mit constantcm Numerus: dochvorzugsweise Tliorsooslrsea oder poclvplitkalmg mit unbeweglichem Kopf,fazettirtcn beweglichen Augen, gemeinsamem Brustpanzcr und sicbcn-ringcligcm Hintcrlcibc. Die ältesten aus dem bunten Sandstein gehörenzu den langschwänzigcn Dccapodcn (Naerura), sind aber nur in un-vollständigen Resten bekannt; die nächsten aus dem Muschelkalk stammenvon einer ausgcstorbcncn Gattung pempkix, welche mit pglinurus ammeisten verwandt war; aus dem Keuper kennt inan Krebse noch nicht.Im Jura werden sic häufiger, zunächst wieder M a c r u r c n. Ihn durch-zieht die Gattung Olzpliea mit 9 Arten von unten bis oben; sic scheintder heutigen Gattung IXe>,llrop8 nahe zu kommen. Am häufigsten istLr^on mit 13 verschiedenen Arten im lithographischen Schiefer, und öle-cnckirus mit 5, dem llterocln, us mit 3 Arten nahe steht. Letztere beidegehören zu den Caroidcen oder Garncelen, die andern zu den Asta-cincn oder ächten Krebsen. In eben dieser Schicht erscheinen auch dieersten Stomatopodcn, nämlich Einig; und der noch heutiges Tagesin höchst ähnlichen Arten vorhandene llimnlus, der Repräsentant einereigcnthümlichen Familie. Die Kreide behält von diesen Gruppen nur dieMacruren in mehreren unvollständiger bekannten Arten, und bringt dieersten Brachhuren hinzu. Außerdem erscheinen in ihr auch Cirripe-dien, anomale Krcbsformen der ersten Hauptabthcilung oder Ostracoder-mcn, welche in kalkigen Gehäusen stecken, und noch jetzt in Menge unsere