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Geschichte der Schöpfung : eine Darstellung des Entwicklungsganges der Erde u. ihrer Bewohner ; für die Gebildeten aller Stände
Entstehung
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kalk Veranlassung gab. Ucbcr ihnen bildet im oberen LiaS eine andereConchplic, pnsiilouom^ia vronnii (Fig. 9), die Hauptleitmuschcl. Weiter-hin ist in der mittleren Region des unteren Oolith besonders die DäZoniacostata eben so häufig und charakteristisch. Alle drei Gattungen sind fürden Jura ziemlich bezeichnend, denn die erste findet sich nur in einer Artlebend, die zweite über dem Jura nicht mehr, die dritte dagegen zwar nochmehrmals in der Kreide, aber ebenfalls nur mit einer einzigen Art in derGegenwart. Die Schnecken spielen auch im Jura eine untergeordneteRolle, sie werden jedoch zahlreicher und mannigfacher, namentlich erscheinenhier die ersten ächten Zoophagen (S. 380) in den Gattungen Sir«,»,!»,«und Merinos, deren schon früher (S. 249) als einer Lcitform für die ober-sten Juraschichtcn gedacht wurde. Die Benennung Nerincnkalk grün-det sich auf die Häufigkeit der bl. miprajurensis (Fig. 10) in dieser Schicht.An ihrer langen schraubenförmigen Gestalt ist die Gattung leicht zu er-kennen. Die in ihrer Gesellschaft vorkommendc Gattung Ilieoi-as ist eineMuschel, deren Buckel sehr auffallend lang und spiralig eingerollt ist; siecristirt in der Gegenwart nicht mehr, findet sich aber noch in der Kreide.Von den Cephalopoden erscheinen die Acctabulifercn besonders unter derausgestorbcnen Belcmnitcnform, die Tcntaculiferen als Ammoniten.Die sogenannten Donnerkeile (Lelemnitao) sind höchst merkwürdige,länglich kegelförmige, bisweilen auch kolbigc, am einen Ende trichtcrartigausgehöhlte Gestalten, deren thierischcn Ursprung man freilich nicht be-zweifelte, obwohl man die thicrischc Gruppe, der sie angchörtcn, nicht er-kannte, und die Art, wie sic mit dem Thier zusammenhingen. In neuererZeit hatte man, auf Beobachtungen von Owen gestützt, angenommen,daß an den länglich kegelförmigen, krystallinisch strahlig gefügten Belemni-tcn, welcher in dem hohlen Raume seines offenen Endes, der Alveole,eine gekammerte Polythalamienschaale trägt, eine lange, schmal spatclför-migc Rückenplattc, dem Rückcnschilde der Sepien analog, angefügt war.Auf der dadurch gebildeten, nach unten freilich größtcnthcils freien Kammerdes Alveoliten sollte ein mit 10 Armen, 8 kurzen nebst 2 langen, und Din-tcnbcutel versehenes Thier gesessen haben, dessen ganze Bildung an die vonSepia erinnert, das aber, gleich den lebenden Onych otcuthen, an denArmen hakige Krallen trug. Ein fleischiger Mantel, der sich in seitlicheFlügel ausbreitcte, umhüllte das Rückcnschild, welches ihm selbst als Stützediente, während eine weiche Oberhaut wohl über den späthigcn Belemniten-kegcl sich ausbreitcte. Andere Beobachter (O u e n st c d t) stellen jedoch dieVerbindung des krallentragendcn Thierkörpers mit dem Bclemniten, als