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als ihr Kelch getäfelt ist, aus einem einfachen Becken, fünf Parabasen undzwei Reihen alternirender Radiale besteht, von denen die oberen in der Mitteje einen dünnen, zur Zeit noch unbekannten Arm trugen. Wenn diese Bil-dung, welche aus Bruchstücken gefolgert wurde, sich als richtig erkannt aus-weist, so wäre Nm-supitss einer der sonderbarsten unter den Crinoidccn. —Das ungeheure Heer der Molluske n in den drei Hauptabtheilun-gen der sccundärcn Formation zu überblicken, ist eine schwierige, mit weni-gen Worten unlösliche Aufgabe; wir verweilen daher bloß bei den größerenGruppen und ihren wichtigsten Repräsentanten. In der Trias ist der nachihnen benannte Muschelkalk die Hauptfundstätte. Viele lebende Gattungenvon Muscheln erscheinen in damaligen abweichenden Repräsentanten, dochfinden sich auch untergegangenc Formen, wie llosülunomvio. die wir schonfrüher (S. 450) kennen lernten, und öleoplioiüi (Fig. 12), der Vorläuferdes späteren Geschlechts DÜAonia (l^i'ioüon). Die Brach iop öden sindim Ganzen weniger formrcich und die älteren Gestalten, z. B. proüuotns,fehlen ganz, während die Ueltli^ris - Arten bis auf eine (Linker keagilis)geschmolzen sind. Die Schnecken bieten nichts Auszeichnendcs dar;aber die Ccphalopoden erscheinen wie früher neben untergegangcnenauch mit heutigen Gattungen, thcils als Acctabulifcrcn, von denen inan je-doch nur die schnabelförmigen Zähne (Illivnoliolitlnis und Uoncliorrk^neluis)kennt, thcils als Tcntaculifcren, sowohl Nautileen (Mut. Incloi-sMus, A.chAgs und IV. noclosus), als auch Ammonitcen, deren Hauptrepräscntant,Loi-mitos noclosus (Fig. 7, 8), zwar wellenförmige Scheidewände zwischenden Kammern mit Sätteln und Loben, aber noch keine tiefen Lappen anden Wellen, sondern nur kurze Zähne an den Loben besitzt, daher wir ihnmit gutem Grunde zu einer besonderen Gattung (Osi-stitog) erheben. Der-gleichen Ammonitcen gehören dem Muschelkalk und zum Theil uoch derKreide an (S. 457); sie bilden ein hübsches Zwischenglied zwischen denälteren einfach geknickten Goniatitcn und den späteren, im Muschelkalk nochnicht aufgefundcnen Arten mit vielfach kraus gezackten Scheidewänden ausdem Jura und der Kreide. — Im Jura ändert sich zwar die spezifischeDifferenz, allein der allgemeine Organisations-Charakter bleibt ungcändcrt;zahlreiche Brachiopoden kommen vor, gehören indcß mehr den noch leben-den Gattungen an. Die Producten fehlen, wie fortan immer, und vonvollli^ris erscheinen die letzten Repräsentanten, als 8pi>ikai- i-osli .-Uas undOi'illis truncals. Unter den Mus che ln ist (Fig. 11), eine den
Austern verwandte Gattung, besonders häufig und im unteren Lias stellen-weis so gemein, daß sic zur Bezeichnung seiner Schichten als Grpphitcn-