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uisativn dcr Gewächse zwar eine thcilweisc Umändrrung in den auf einan-der folgenden Pausen nach Absatz dcr Schichten, allein sic bleibt ihrer ur-sprünglichen Entwickclungsrichtung treu, und wiederholt so lange die un-vvllkonnnncren Formen in neuen Repräsentanten, als die Erdoberfläche selbstihren ersten ältesten unentwickelten Charakter bcibehält. Es mögen dahernach uird nach immer mehr Inseln aus dcr Mcercstiefe cmporgestiegen sein,aber wesentlich hat sich dcr Schauplatz des organischen Lebens auch biszum Absatz der Kcuperschichten hinauf nicht geändert. Allenfalls mag dasErscheinen einer Convallaria für einen Fortschritt zeugen, und die Gleich-förmigkeit der damaligen und heutigen Entwickelungsrichtung bewähren. —Dieser Grundsatz wird auch für die Zeiträume des Lias und Jurafestgchaltcn, wenn wir in Schichten derselben neben den früheren Formenhäufiger dieotpledonische Gewächse, namentlich die zum Thcil polpcotyle-donischen Nadelhölzer auftretcn sehen; zugleich aber erkennen wir ausdcr Armuth dieser Periode an acotylcdonischcn oder kryptogamischcn Gefäß-pflanzen, aus dem isolirtcren Auftreten der Calamitcn neben der erstenErscheinung von ächten Equisetc n und aus dein Bleiben der Cyeadecneinen auch äußerlich veränderten Zustand jener Zeiträume. Der bis dahinherrschende Jnscltypus des Gcwächsrciches geht mehr verloren, die Vege-tation nimmt einen subtropischen Charakter an, und breitet sich über man-nigfachere Formen aus, wie sie überhaupt nur größeren Landstricheil zu-kommcn. Dafür sprechen besonders die gleichzeitigen Familien der Cyeadeenund Coniferen, von denen crsterc den warmen, letztere den gemäßigten Kli-niaten vorzugsweise angchören, und wahrscheinlich auch damals, wie nochjetzt zwischen den Tropen, nur auf Bergen wuchsen. Wir dürfen daraus
piiyllum (4> zeigt linicnförmigt Blätter mit stumpfem oder abgerundetem Ende und ans-gebrcitcter Basis. Sehr interessant sind die kurzen, dicken, von rautenförmigen Blatt-narbcn bedeckten Stämme (2, 3), woraus Brongniart früher die besondere Gattung»onleNio bildete; sie kommen nicht gar selten vor, obgleich nicht leicht so schön, wie diezwei hier abgcbildete», und unterscheide» sich im Ganze» zu wenig von den Z a m ien, alsdaß ihre Form eine besondere Gattung erheischte. Wohl aber scheinen die bis jetzt aufge-fundenen zapfcnförmigcn Früchte der fossile» Cyeadecn die Aufstellung einer eigenen Gat-tung (Lomioslrobus) nöthig zu machen. Merkwürdig ist cs übrigens, daß auch die leben-den Cyeadecn vier verschiedenen Gattungen angehören, von denen eine (2amia) nur inSüdamerika, die zweite <chnceylni!arlos) nur am Kay, die dritte (»ocroromio) zugleichhier und in Süd-Asien, die vierte (Lycos) in Süd-Asien und auf Ncn-Holland einheimischist. Rechte Zamic» scheinen dcr Vorwclt zu mangeln, von den anderen Gattungenmöge» Analoga cristirt haben, von Lycos sogar zugleich in den ältesten und jüngste»Formationen; dagegen fehlen MerogliyIIum und Msomo dcr Gegenwart gänzlich.
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