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ruugeu in ihnen entdeckt; was um so störender ist, als gerade sie den loealenCharakter am sichersten bestimmen. Nach den Resultaten, die in Europagesammelt wurden, sind übrigens die seeundären Streiten ihrer Organismenwegen die merkwürdigsten von allen, zumal die oolithisch e n; denn be-sonders eigenthümliche und ganz paradore Formen, namentlich der Am-phibien, finden siel) vorzugsweise hier und im L i a s, wenn auch nichtüberall in gleicher Anzahl. Sie erscheinen mit theils analogen, theils ab-weichenden Gestalten schon in der Trias, und wiederholen sich ähnlich inder Kreide. Es ist daher eine durchaus gerechtfertigte Ansicht, welche dieseeundäre Periode als den Zeitraum der Amphibienvrgani-sativn bezeichnet hat. Dies wird unS am besten einleuchten, wenn wirden Entwickelungsgang jeder einzelnen organischen Abtheilung durch alleseeundären Schichten hindurch verfolgen und die älteren mit den jüngerenRepräsentanten vergleichen. —
Pflanzenversteinerungen sind in der ganzen Periode nirgends so zahl-reich, wie in der vorigen oder folgenden; sie tragen daher wenig zurCharakteristik der Schichten bei, und bedürfen nur so weit einer Berück-sichtigung, als hinreicht, um den Charakter der Vegetation zu bestimmen.Im bunten Sandstein, wo die ersten vegetabilischen Neste dieser Epoche unsbegegnen, gehören sie denselben Abtheilungen an, welche wir als Repräsen-tanten der Kohlenformation kennen gelernt haben; denn außer einigen Fu-eoideen und Liliaeeen finden sich nur Calamiten, Eguiseten, Farrenkräuter,Cyeadeen und Coniferen. Manche dieser Gewächse, namentlich (ml.-,milos-ai-kimcous, sind dem bunten Sandstein nicht eigenthümlich, sondern wieder-holen sich in den Keupersandsteinen, dem sogenannten Schilfsandstein(S. 242) und in den Steinkohlenschichten, die früher als Lettenkohle ebendort erwähnt wurden. Diese Steinkohlenlager sind überhaupt in den unter-sten Theilen der ganzen Seeundärformation diejenige Schicht, welche diemeisten Vegetabilien aufzuweisen hat; sie unterscheiden sich durch ihre Artenzwar spezifisch von den Steinkohlen der früheren Periode, allein enthaltendoch größtentheils dieselben vegetabilischen Gruppen, welche auch dort dieSteinkohlen bilden. Charakteristisch ist für sie nur das erste Austreten vonCyeadeen i), einer den Palmen ähnlichen, kurzstäminigenPflanzenfamilie,
1) Die Familie der Cyeadeen hat manche Analogie mit den baumartigen Farren,sowohl in ihrer jetzigen als frühere» Verbreitung. Gegenwärtig nur in etwa 4» Artenüber die südliehe Erdhälfte vertheilt, war sie früher ungemein zahlreich, erreichte aber späterals die baumartigen Farren das Marimum ihrer Entwickelung. Zwar sind neuerdingseinige Cyeadeen in, Steinkohlengebirge aufgefnnden, allein ihre Anzahl (4) ist gering gegen
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